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Mega-Kugelbahn gebaut

SEMINAR: Angehende Erlebnispädagogen aus ganz Deutschland proben Teamarbeit und das "Abenteuerprojekt".

 

 

Mittelbayerische Zeitung

 

22.04.2009
    


SCHÖNHOFEN. Eine silberblitzende Bocciakugel rollt gemächlich vom hölzernen Hochstand durch gelbe Drainagerohre, über Lattenrinnen, durch einen Gurkenhobel, über eine Wippe – und löst dabei mehrere Mechanismen aus: Ein Eimer kippt zum Wasserfall, ein altes Speichenrad dreht sich, eine Stoffbahn entrollt sich zur Fahne, eine Fackel entzündet das finale Feuerwerk.

 

Das alles passiert am Naturfreundehaus auf einer riesigen Kugelbahn aus Holz, Metall, Plastik und viel Fantasie. Die 18 teilnehmenden Frauen und Männer des einwöchigen Lehrgangs für Erlebnispädagogik haben das "Monstrum" an einem Tag entworfen und gebaut. Die Kriterien waren vom Veranstalter, dem Institut für Kooperative-Abenteuer-Projekte (KAP), vorgegeben.

 

Ziel und Zweck der Übung ist laut Veranstalter "Beschäftigung und erfolgreiche Aufgabenbewältigung mit einfachsten Mitteln in Teamarbeit". Genau das, was die aus dem gesamten Bundesgebiet angereisten pädagogischen Fachkräfte nach dieser Zusatzausbildung an schwierige und verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche weitergeben wollen. In der Lehrgangswoche stiegen die Teilnehmer auch ins Kanu und erkundeten die Naab, und sie radelten mit den Mountainbikes durch die Hügellandschaft rund um Schönhofen. Es gab viel Theorie zu verdauen, und jetzt sind die Frauen und Männer mittendrin in der Ausbildung zu Erlebnispädagogen, die sie nach sieben Lehrgangswochen, einer Projektarbeit und der Präsentation abschließen werden.  (lik)
 

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