seit 1994

In wilder Natur für das raue Leben im Alltag gewappnet

Mittelbayerische Zeitung vom 13.02.2001

 

 

In wilder Natur für das raue Leben im Alltag gewappnet

Der Bayerische Wald als Zentrum für Abenteurer mit Hintergrund

 

Cham (mz) 14 Erlebnispädagogen bauen sich im Wald eine Sauna und übernachten im Iglu. Spielereien mit ernstem Hintergrund: Sie werden damit vorbereitet etwa auf den Umgang mit schwer erziehbaren Jugendlichen und Heimkindern. Das Kooperative-Abenteuer-Projekt-Institut (KAP) aus Regensburg als Veranstalter der Zusatzausbildung Erlebnispädagogik hat sich nach längerer Recherche endgültig für die Fortbildung in unserer Gegend entschieden: „Hier passt einfach alles!“ Mit Sack und Pack – alles auf einen Schlitten geschnürt, machten sich jetzt 14 angehende Erlebnispädagogen auf den Weg zur Althütte am Kleinen Arbersee. Im schweren Gepäck befand sich außer einer deftigen Brotzeit auch ihre Biwak- und Badeausrüstung. Schließlich sind abenteuerliche Situationen in Eis und Schnee geplant. Wie die Leiterin der Fortbildung erzählt, fühlt sich die Fortbildungsgruppe am kleinen Arbersee wohl. Das KAP-Institut ist eine Weiterbildungsakademie für die professionelle Arbeit im Bereich der Erlebnispädagogik und Erlebnistherapie. Mit dem Kurs Bauen und Werken vermittelt das KAP-Institut erlebnispädagogisches Handwerkszeug und Handlungskompetenz praktisch und konkret, um so die persönlichen Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen zu vergrößern.

 

Dabei greifen sie auf einen reichen Erfahrungsschatz zurück: über fünf Jahre Institutserfahrung und über zehnjährige Erfahrung in der praktischen Arbeit der Jugendhilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Therapie. Damit zählt KAP mittlerweile zu den Wegbereitern der modernen Erlebnispädagogik.


Im Lehrgang „Bauen und Werken“ geht es um die Vorstellung und Durchführung von interessanten und im Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen realisierbaren Bau- und Werkangeboten. Dabei wählt KAP ganz gezielt spannende und auffordernde Inhalte.
Aus Seidenpapier und dem Zeitungspapier des Bayerwald Echo fertigten die Teilnehmer beispielsweise einen etwa 1,70 m großen Heißluftballon. Ein weiterer Schwerpunkt in der Weiterbildung ist das Bauen eines Iglus am Arbersee. Gut gebaut bietet es hervorragenden Schutz selbst bei Minustemperaturen. Mit einer Übernachtung im selbstgebauten Iglu am Arbersee runden die Abenteurer ihre erlebnisreiche Woche ab.

Über uns

19.07.19 - Fachakademie für Heilpädagogik im KAP-Institut

Studierende besuchen eine Kajak- und Kanu-Fortbildung

09.07.19 - Drei Zelte beim Brauereifest

Winkler Bräu in Lengenfeld feiert sein Brauereifest mit Flexzelten