Abschlussprojekt der Ausbildung Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik im Arbeitsfeld Jugendhilfe, Schule, KJP des KAP-Institutes
Aufgrund des Datenschutztes wurden die Namen aller Beteiligten geändert und alle Informationen, die Rückschlüsse auf Personen zulassen, entfernt.
Soziales Lernen: Die Rasselbande aus Rüningen
1. Einleitung
Die Grundannahme für dessen Ansatz lautet: Jeder Mensch entwickelt sich in eine positive Richtung, wenn Ihm entsprechende Situationen und Beziehungsangebote zur Verfügung stehen. Das heißt: Wachstum und Entwicklung sind nur in einer gewährenden, nicht direktiven und nicht wertenden Atmosphäre möglich.
Des Weiteren liegen Schwierigkeiten darin begründet, dass der junge Mensch auf Grund seiner sozialen Erfahrungen lernt. Daraus entwickelt er eigene Verhaltensmodelle von sich selbst, von anderen sowie zur Gestaltung von Interaktionen. Dies setzt er gezielt ein, um seine Bedürfnisse zu befriedigen.
2. Beschreibung der Einrichtung
Mit der folgenden Konzeption legen wir dar, wie wir in der Nachmittagsbetreuung der OGS xy arbeiten. Wir haben gemeinsam zusammengetragen, was wir mit unserer Arbeit erreichen wollen und wie wir es erreichen können.
Die Konzeption soll dem bestehenden Team und dem neu hinzukommenden Personal eine Unterstützung sein für das gemeinsame Lernen und miteinander Leben.
Natürlich richtet sich unsere schriftliche Konzeption auch an die Öffentlichkeit und an interessierte Eltern. Gemeinsam stehen wir hinter unserer Konzeption, sind aber natürlich offen für konstruktive Kritik.
Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das heißt, unsere Konzeption soll nicht fertig sein, an ihr soll immer aktuell gearbeitet werden, und sie soll sich immer nach den Interessen der Kinder verändern können.
2.1. Leitgedanken
In unserer offenen Ganztagsschule wollen wir einen gemeinsamen Lern- und Lebensraum für alle unsere Schülerinnen und Schüler schaffen, in dem sich alle wohl und angenommen fühlen können. Im täglichen Miteinander, in altersübergreifenden Gruppen, entwickeln die Kinder ihre Stärken, helfen und unterstützen sich, lernen von einander und entfalten ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen. Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler in ihrer Unterschiedlichkeit wahrnehmen, individuell optimal fördern und das Lernen mit Kopf, Herz und Hand ermöglichen. Wir wollen Benachteiligungen gezielt auszugleichen versuchen und insgesamt gute Leistungen und Abschlüsse erzielen.
Eltern und Freunde der Schule gestalten das Schulleben aktiv mit, als ehrenamtliche AG-Leiter und in der Planung, Weiterentwicklung und Überprüfung unseres Schulprogramms.
Eingebettet in die Kooperation mit dem Jugendzentrum als Träger der verbindlichen Schulkindbetreuung sowie anderen Rüninger Vereinen, als da sind: Kindergarten, Kirchengemeinde, Feuerwehr, Bezirksrat und Bürgergemeinschaft schaffen wir so ein lebendiges Erziehungsbündnis zum Wohle der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen.
2.3. Zielgedanken dabei sind:
- auf spielerische Art und Weise Lernprozesse fördern
- gemeinsames Handeln
- gegenseitige Unterstützung
- Kooperation statt Konkurrenz
- Erlebtes in den Alltag transferieren
- Förderung der Zusammenarbeit, Teamarbeit (nur gemeinsam geht’s – einer für alle, alle für einen)
- Umgang mit Konflikten
- Akzeptanz von Schwächen
- Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit fordern und fördern
- Ängste und Schwächen durch gegenseitige Hilfe und Unterstützung abbauen/ kompensieren
- Akzeptanz von anderen Kulturen
- Kooperation von Schule und Familie
Unser Ziel ist es, die wachsenden Fähigkeiten eines Kindes nach seinen individuellen Möglichkeiten zu fördern. Dies betrifft den eigenen Körper ebenso wie das Zusammensein mit anderen Menschen und das Schaffen von Möglichkeiten die eigene Umwelt zu erforschen und zu entdecken. Erziehung ist ein komplexes Thema und Zielsetzungen wie Selbstbewusstsein und Selbständigkeit sollten mit Inhalten gefüllt werden.
Selbstbewusstsein heißt, dass ich mir meiner selbst bewusst sein sollte. Für Kinder geht es da um grundsätzliche Fragen wie: Kenne ich meinen Körper? Kenne ich meine Füße und Hände? Können die zwei zusammenarbeiten? Wenn sie es können, wann und wo kann ich was mit ihnen machen? Komme ich auf den Baum, tragen mich meine Beine wenn mich die Erzieher zur Wanderung durch den Wald schleifen, fange ich den Ball, den mir mein Freund zuwirft?
Aus einer Vielfalt von Sinneswahrnehmungen entwickeln sich für den Menschen Kreativität, Phantasie, Flexibilität, Selbstwertgefühl und Lernfreude.
2.4 . Ferienbetreuung
In den Oster-, Sommer- und Herbstferien arbeiten wir meistens gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendzentrum xy zusammen und betreuen die Kinder in der Zeit von 8.00 Uhr bis 15:00 bzw. 16.00 Uhr.
Im Falle der Kooperation richtet sich das Programm an Kinder aus xy.
Verteilt wird das Programm an alle Grundschulkinder der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) in Xy und im Jugendzentrum Xy.
Bei dem Ferienangebot achten wird darauf, dass wir immer viele Interessen der Kinder bedienen und wir ein vielfältiges Programm haben. In der Regel machen wir einen bis zwei Ausflüge pro Ferien.
Bei besonderen Aktionen müssen wir von den Eltern ein Teil des Geldes bezahlen lassen. In der Regel übernehmen wir die Hälfte der Kosten von Ausflügen.
3. Erlebnispädagogisches Konzept
Im folgenden Kapitel wird mein erlebnispädagogisches Konzept dargestellt, ausgehend von der Definition des Begriffes „Erlebnispädagogik“, über den pädagogischen Hintergrund meines Projektes, bis hin zur allgemeinen Zielsetzung und Art der Unternehmung.
„Die Erlebnispädagogik nutzt Gruppen-Erfahrungen in der Natur (Walt, Gebirge, See), um die Persönlichkeit und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Natursportarten (Segeln, Reiten, Radfahren, Outdoortraining, Sportklettern, Höhlenforschen, Kajak fahren, Floßfahren) bieten dabei ein breites Spektrum an Erlebnismöglichkeiten, ergänzt mit Methoden aus Theater-, Abenteuer und Spielpädagogik, der Gruppendynamik und der Sozialpädagogik.
Erlebnispädagogik gilt heute als integrativer Bestandteil ganzheitlicher Erziehungs- und Bildungskonzepte. Ursprünglich in der Reformpädagogik verwurzelt, gewinnt sie in jüngster Zeit wieder an Bedeutung, dass Schlüsselqualifikationen, wie soziale Kompetenzen, Wagnisbereitschaft und Persönlichkeit eine zunehmende Rolle in der Gesellschaft nehmen.“
Weiterhin versteht man unter Erlebnispädagogik folgendes:
Die Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen kann durch Förderung der Selbstwahrnehmung, Klärung von Zielen und Bedürfnissen, Entwicklung von Spontanität und Kreativität und nicht zuletzt Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein gefördert werden.
Wichtig natürlich auch die soziale Kompetenz durch Förderung der Kooperations-, und Konfliktmöglichkeit.
Ein Erlebnis im erlebnispädagogischen Sinne ist also nicht etwas Alltägliches, sondern ein besonderes Ereignis. Man verbindet Erlebnisse eher mit dem Neuen, Ungewohnten und Unbekannten, obwohl aus psychologischer Sicht das Erleben als neutral definiert wird. Sowohl banale alltägliche Dinge als auch intensive außergewöhnliche Eindrücke sind hier einbezogen.
3.1 Pädagogischer Hintergrund
Das Projekt hat in erster Linie einen primärpräventiven Ansatz, (d.h. Interventionen werden im Vorfeld angesetzt, bevor erhebliche Probleme aufgetreten sind.) Vereinzelt zeigen Schüler und Schülerinnen abweichendes Verhalten sogenannter Verhaltensoriginalitäten, das ein eher sekundär geprägtes, „Personen orientierteres“ Präventionsmaßnahme als Angebot erforderlich machte.
Das dargestellte Projekt zeichnet sich besonders dadurch aus, dass viel Zeit zur Stärkung der Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes verwendet wurde.
3.2 Allgemeine Zielsetzung
Ziel des Projektes ist es, den Schülern zu ermöglichen, Alternativen zu störenden und aggressiven Verhalten zu entwickeln. Darüber hinaus sollten gezielte und gute Beziehungen innerhalt der Gruppe gefördert werden. Projektziel ist es, ein gutes Soziales Klima zu schaffen, das Orientierung, Geborgenheit und sozialen Halt bietet.
3.3 Art der Unternehmung (incl. Projektort und –dauer)
Erlebnispädagogisches Zeltlager (Klettern, Kooperative Spiele, Schwimmen usw.)
Jugendzeltplatz Almke, s. Anhang
In der Zeit vom 18.07.-22.7.2011
Geplanter Projektverlauf für die gesamte Woche
4. Zielgruppe
Die Zielgruppe kommt von der Grund und Hauptschule Xy. Um den Kindern individuelle Angebote zu bieten haben die Teamerinnen seit geraumer Zeit Beobachtungsbögen für jedes Kind erstellt, an dem die Wünsche und Bedürfnisse zeitlich interpretiert werden können. Mit diesen Analysen schaffen wir eine Grundlage, die die aktuelle Situation der Kinder erfasst und die Möglichkeit gibt, zielorientiert für die Ferienfreizeiten zu planen.
4.1 Alter und Entwicklungsstand
Die jungen Menschen befinden sich im Alter zwischen 7 bis 12 Jahren. Es waren 15 Mädchen und 15 Jungen. Da dieses Angebot nur für Grundschüler angeboten wird, dürfen die Kids nach der Grundschulzeit nicht mehr an dem Angebot teilnehmen. Kriterien gab es keine, da sich alle Kinder aus der Nachmittagsbetreuung anmelden durften. Wir hatten die Teilnehmerzahl auf 30 Kinder begrenzt, da man sonst nicht auf jedes Kind individuell eingehen könnte.
„Kinder in diesem Alter wollen mitmachen, beobachten und teilnehmen: Sie wollen, dass man ihnen zeigt, wie sie sich mit etwas beschäftigen und mit anderen zusammenarbeiten können. Das Bedürfnis des Kindes, etwas Nützliches und Gutes zu machen, bezeichnet Erikson als Werksinn bzw. Kompetenz. Kinder wollen nicht mehr „so tun als ob“ – jetzt spiel das Gefühl an der Weilt der Erwachsenen teil nehmen zu können eine große Rolle. Dem gegenüber steht in dieser Phase die Entwicklung eines Gefühls der Unzulänglichkeit und Minderwertigkeit. Dieses Gefühl kann sich immer dann etablieren, wenn der Werksinn des Kindes überstrapaziert wird. Überschätzung ob vom Kind oder von seinen Umwelt ausgehend- führt zum Scheitern, Unterschätzung, Minderwertigkeitsgefühl. Auf beiden Zeiten (Werksinn und Minderwertigkeit) können Fixierungen entstehen: Überkompensation durch Arbeit und Leistung, Anerkennung vor allem über Leistung zu holen, Arbeits- und Pflichtversessenheit, Angst vor dem Arbeiten und leisten, Angst vor Versagen.“ „Ich bin was ich lerne.“
4.2. Beschreibung der Betreuer
An der Grund- und Hauptschule Xy gibt es seit 2007 ein festes Team von drei Mitarbeitenden welches sich bis heute auf eine verlässliche Größe von fünf Mitarbeitenden und zusätzlichen Stundenpersonal zusammensetzt. Im Folgenden werden die einzelnen Kolleginnen in ihrer Professionalität benannt.
Martina Schulz, 27 Jahre, Erzieherin: Arbeitet seit 2007 an der Offenen-Ganztagsschule (OGS) bis 16:00 Uhr als Leitung und in der Verlässlichen-Ganztagsschule (VGS) + Stundenbegleitung in der Grundschule.
Aufgabenbereich fürs Zeltlager:
KO-Teamerin; Finanzbereich; Abwickelung mit der Stadt; Organisation der Busse; Betreuung eines Zeltes; Gute Nacht Geschichten vorlesen; Unterstützung bei Aktivitäten; Einkauf; Essenkochen; Abwaschen,
Schlicht weg unsere „Gute Fee“.
Sandra Brandl, 61 Jahre: Pädagogische Mitarbeiterin seit 2004 in der VGS und der Einrichtung xy.
Aufgabenbereich fürs Zeltlager:
Einkauf ;Packen der Autos; Sketche; Abschlussabend vorbereitet;Jeden Abend das „Gute Nachtlied“ angestimmt; „gute Fee“, war immer da, wo Not am Frau war.
Veronika Mayr, 47 Jahre, Erzieherin: VGS, Leitung der 15:00 Uhr Gruppe, Hausaufgabenhilfe 2 Klasse, Betreuung eines Zeltes, Unterstützung bei den päd. Angeboten. War von Montag bis Donnerstag im Zeltlager. ;
Aufgabenbereich fürs Zeltlager:
Betreuung eines Zeltes;Unterstützend bei den päd. Angeboten;Küchendienste;
Organisation Grillen.
Bianca Koch, 43 Jahre: OGS seit 2010, Hausaufgabenbetreuung, AG Angebote.
Aufgabenbereichfürs Zeltlager:
Betreuung eines Zeltes;Brötchenbestellung;Gute Nacht Geschichten; Unterstützung bei Angeboten;Lagerfeuer:
Miriam Hofer, 28 Jahre: OGS seit 2009 und seit 2011 in der VGS Xy tätig. Gruppenpädagogische Angebote. (Ihr Sohn Paul 5 Jahre ist schon das zweite Mal dabei).
Aufgabenbereich fürs Zeltlager:
Betreuung eines Zeltes; Gute Nacht Geschichten;Unterstützung bei den Aktivtäten; Organisation Fußballspiel.
Christina, Erzieherin: VGS seit 2011, Hausaufgabenbetreuung der 2 Klasse.
Beobachtung der Begebenheiten,
Orientierungsphase durch Neueinstellung.
Jugendbetreuer/in
Matthias Müller, 14 Jahre: Besucht die 8 Klasse der Hauptschule Xy. Ausbildung zum Schülerlotsen.
Aufgabenbereich fürs Zeltlager:
Schulsanitäter; zweite Jahr dabei;Kontrolle bei den Jungen nach Zecken;Holz holen (Lagerfeuer);unterstützend bei päd. Angeboten.
Doris Bauer, 14 Jahre: Besucht die 9 Klasse der Realschule. War das erste Jahr dabei.
Aufgabenbereich fürs Zeltlager:
war die Ansprechpartnerin der Mädchen;unterstützend in den päd. Angeboten.
4.3. Beschreibung der Teilnehmenden
Im Folgenden werde ich mich auf 10 Junge Menschen beziehen, da die Gesamtbeschreibung von allen Teilnehmenden die schriftliche Arbeit sprengen würde.
Gemeinsames Ziel für alle Teilnehmenden des Zeltlagers:
Anhand von mehrtägigen aufeinander aufbauenden praktischen und theoretischen Arbeitsblöcken wurden die jungen Menschen befähigt, im individuellen Bereich, im Konfliktbereich sowie sozialen und gesellschaftlichen Bereich nicht vorhandene und vorhandene Kompetenzen zu entwickeln bzw. zu vertiefen.
Individueller Bereich:
- Ich-Identität: Bewusstsein und Annahme der eigenen Emotionen und des eigenen Verhaltens, sich und andere akzeptieren zu können;
- Selbstsicherheit. Sich seines Verhaltens sicher zu sein, zu seinem Verhalten zu stehen und Selbstsicher auftreten zu können;
- Stärkung des Selbstwertgefühls
- Verhaltensreflektion: Sein eigenes Verhalten Reflektieren und verarbeiten zu können. Klar werden über die eigenen Gefühle.
Konfliktbereich:
- Konflikte- und Problembewusstsein: Konflikte und Probleme als Sinnvoll betrachten;
- Frustrationstoleranz: Kritik, Versagen und Enttäuschung ertragen und verarbeiten zu können;
- Kritikfähigkeit: Selbstverständlichkeit, Kritik verbalisieren können; Normen und Regeln und das eigene Verhalten hinterfragen und die
Wahrnehmung für eigene fremde Probleme sensibilisieren.
Sozialer und gesellschaftlicher Bereich:
- Kontaktfähigkeit: Beziehung zu anderen Menschen aufnehmen zu können;
- Kooperation/Solidarität: Zusammenarbeit mit anderen als positiv und wichtig ansehen.
Im Weiteren wurden Verhaltensregeln abgesprochen, die zwischen den Interaktionspartnern zu Abstimmungen führen und die Sicherheit geben.
Folgende Merkmale von Verhaltensregeln wurden Abgesprochen: konkret, situationsbezogen, verhaltensnah formuliert und leicht umsetzbar, sowie sich auf ein zeitlich begrenztes Verhalten beziehen und wiederholen. Ebenfalls wurden Kommunikationsregeln aufgestellt:
- Erst denken, dann reden;
- Andere ausreden lassen,
- Selbstbeteiligung,
- Augenkontakt zu Gesprächspartner,
- Fasse dich kurz,
- Deutlich sprechen,
- Niemanden auslachen,
- Meinung des anderen respektieren
Beim Feedback setzen weitere Regeln ein:
- Beschreibe was du gesehen und gehört hast;
- Beschreibe so genau wie möglich;
- Gib dein Feedback so wie du es von anderen hättest;
- Verletzte niemanden mit deiner Aussage.
Kind 1: Hat eine geringe Toleranzgrenze. Die anderen Kinder meiden ihn oft aus Angst, er könnte gleich wieder anfangen zu heulen. Er spielt gerne Fußball, baut sich Buden oder spielt auf dem Bauteppich. Er kann besser in kleineren Gruppen (2-3 Kinder) spielen als in großen Gruppen (ab 5 Kinder). Dort kommt es immer häufiger vor, dass er mit der Situation überfordert ist und deswegen anfängt zu weinen.
Kind 2: hat Schwierigkeiten sich an Regeln zu halten. Er ist regelmäßig in Konflikte verwickelt in denen es gewalttätig zugeht. Er tritt schnell zu und ärgert andere aus Langeweile. Er überschreitet oft Grenzen indem er Kinder auf verachtende Weise beschimpft und gemein ist. Täglich beschweren sich Kinder über ihn. Beim Fußball ist es oft so, dass er Kinder bewusst foult. Auch Betreuungsregeln, z. B. nicht ohne Jacke raus zugehen, hält er sich nicht und nutzt unbeobachtet Moment aus um Verbotenes zu tun.
Kind 3: wurde kurz nach der Einschulung in die Vorschule zurück versetzt. Er ist auf eine nette Art „der Kleine“ der Gruppe. Er hat in der Gruppe eine große und eine kleine Schwester mit denen er sich versteht. Er hat Schwierigkeiten im schulischen Bereich mit dem Lesen, was ihn weiterhin im sozialen Gefüge behindert. Ansonsten ist er vermehrt ein Alleinunterhalter und spielt gerne Puppentheater und erzählt lustige Geschichten. Ein super Tänzer.
Kind 4: hat Schwierigkeiten seine Gefühle zu kontrollieren. Wenn ihm etwas nicht passt, reagiert er mehrfach grob und verletzend. Ebenso ist es vorgekommen, wenn er jemanden mag, dass er dieses jedoch nicht altersentsprechend zeigen kann und das Kind dann beißt oder haut, weil er denkt, dass es lustig ist.
Kind 5: zeigt eine häufig wiederkehrende Unzufriedenheit mit sich selbst und anderen Mitmenschen. Sie ist ungestüm in ihren Aussagen, wenn etwas nicht nach ihrem Willen geht und kann ebenfalls aufbrausend mit anschließenden Ihrerseits Wutanfällen reagieren. Wenn sie dagegen gut drauf ist, ist sie hilfsbereit, lustig und mit Freundinnen unterwegs. Das beschriebene Verhalten, dass dieses Kind gegenüber anderen jungen Menschen zeigt, zeigt sie den Betreuenden gegenüber ebenso. Reflektion des eigenen Verhaltens kann das Kind nicht einsetzen.
Kind 6: macht überreichlich Blödsinn und beschimpft andere Kinder. Beim miteinander reden hört sie keineswegs zu und wenn man lauter spricht fängt sie an zu weinen, zeigt sich ängstlich. Sie hat keine benennbare Freundin in der Klasse und hält sich vielmehr an die jüngeren, obwohl sie sogar ein Jahr älter ist als die anderen Kinder. Sie hat Kuschelphasen mit allen Betreuerinnen und möchte ausgiebig in den Arm genommen werden.
Kind 7: kommt aus sehr beeinträchtigten Familienverhältnissen und hat einen großen Bruder in der Betreuung. Sie ist, auf Grund ihre beeinträchtigten Familie ein Sonnenschein. Immer fröhlich, kann wunderbar singen und spielt fortwährend draußen. Freut sich über vielerlei.
Kind 8: ist ein verhalten originelles Kind. Dieses Kind ist gering belastbar. Er verweigert die Mitarbeit, geht nach mehrfacher Aufforderung nicht zum Essen (weil er gerade schön spielt), geht nicht pünktlich nach Hause und vergisst immer seine Sachen. Er bekommt Wutanfälle und „ausrasten“ aus.
Kind 9: ist seit Beginn des Jahres wie umgewandelt. Aus dem Ja-Kind ist ein Nein-Kind geworden. Vermehrt fällt er durch unschöne Ereignisse auf. Er ist in Konflikte verwickelt die er vorwiegend nicht gewaltfrei lösen kann.
Kind 10: braucht anhaltend eine Beschäftigung in der Betreuung. Bei Nichtbeschäftigung fragt sie sofort, wann es drei Uhr ist und wann sie nach Hause kann. Sie ist bei Rollenspielen ect. gerne dabei. Sie zeigt, dass sie sich in jegliche Rollen hineinversetzen kann, wie z. B die Anführende oder die Mitläuferin zu sein. Sie teilt je nach Bedarf ihre Ideen mit.
5. Projektverlauf
5.1 Planungsschritte/Gesamtzeitschiene
August 2009 Ideenentstehung
Juli 2010 Zeltlager Almke in Wolfsburg (Erstumsetzung)
2 August 2010 Erstgespräch mit jeweiligen Leitungen der Ganztagsbetreuung und Einholung der Erlaubnis zur Umsetzung
9 August 2010 Erstellung Zeitplan, Erstellung Materialliste und weiteren Begebenheiten sowie Erstellung der Verteileraufgabenliste
14 August 2010 Elterninformationsanschreiben mit Rückantwort
August 2010 Anfrage und Buchung des Zeltplatzes und der Zelte in Almke Wolfsburg
September 2010 Buchung der Bustransporte sowie Absprache der Elterntransporte, organisiert von Johanna
Oktober 2010 Erstellung Sicherheitskonzept erstellt Ines
Oktober 2010 Erstellung eines Reflektionsbogen zur Auswertung
Januar 2011 Gewinnung von Personellen Ressourcen
Februar 2011 Erarbeitung der Anmeldung des Anmeldeformulars
März 2011 Eingang der Rückmeldebögen zur Anmeldung und Auswertung
März 2011 Teambesprechung mit allen Beteiligten über den aktuellen Stand
April 2011 Erstellung des Einladungsschreibens für den Elternabend
Mai 2011 Einladungsschreiben für den Elternabend durch die Kinder an die Eltern
5 Juli 2011 Elternabend ( jegliches Abfragen der Kontaktdaten sowie Weitergabe von Informationen zwischen Teamer und Eltern – Ausfüllen Antrag zur Ermäßigung eines Teilnahme- Entgeltes (s. Anhang)
7 Juli 2011 Letztes Teamtreffen vor dem Zeltlager, Aktualisierung der Neuabsprachen
14 Juli 2011 Bestellen der Brötchen beim Bäcker, Lieferung der Brötchen von Dienstag bis Freitag um 7:30 Uhr
15. Juli 2011 Holen und packen der Materialien, Einkaufen der haltbaren Lebensmittel
18 Juli 2011 Einkaufen der fischen Lebensmittel, Sandra
6 Wochen vorher gab es jeden Freitag in der Zeit von 10:30 Uhr- 11:15 Uhr in der Schule eine Teambesprechung über die aktuellen Begebenheiten und weiteres Treffen von Absprachen bzw. Neuabsprachen bei Nichteinhalten von Ergebnissen.
5.1.1 Sicherheitskonzepte
Abläufe in Notfallsituationen sind im Team erarbeitet und mit Vorgesetzten abgesprochen und festgelegt wurden. Sie wurden regelmäßig überprüft und aktualisiert. Dazu gehörte z.B.: Rufbereitschaften jeden abfragen und notwendige Telefonnummern gut sichtbar aufhängen und täglich kontrollieren. Hilferufabsprachen mit den anderen Teamer über Handys klären bei einzelnen Trennungen der Großgruppe bzw. Kleingruppen.
Andere Abläufe in Notfallsituationen sind anderen professionellen Berufsgruppen wie. z.B.: Polizei, Sanitäter, Feuerwehr usw. zu überlassen. Ebenso wurde diese Vorgehensweise im Team besprochen und jeden zweiten Tag aktualisiert ()
5.2 Geplanter Projektverlauf
Montag 18.07.2011
Johanna, Doris und Ich treffen uns auf dem Zeltplatz in Almke 7:00 Uhr
Ausräumen unserer Autos und einräumen der Küche
Treffen der Kinder in Xy und einladen der Busse 8:00 Uhr
Abfahrt nach Almke 8:30 Uhr
Ankunft der Betreuer und Kinder in Almke 9:00 Uhr
Begrüßung und Einteilung der Zelte 9:10 Uhr
Zeltplatzerkundung mit Bianca, Sandra und den Kindern, Toiletten, Duschen, Sportplatz usw. 10:00 Uhr
Verhaltensregeln besprechen, Einteilung der Küchenhilfen 10:45 Uhr
Einräumen der Zelte 11:15 Uhr
Kooperationsspiel „Schwungtuch“, mit Martina 12:00 Uhr
Vorbereitung des Essens mit den Küchenkindern und Bianca 12:30 Uhr
Mittagessen 13:00 Uhr
Mittagspause und Teambesprechung 13:45 Uhr – 14:15 Uhr
Schwimmen im Schwimmbad mit allen Kindern und allen Betreuern 14:45 Uhr
Ankunft auf dem Zeltplatz, Kinder gehen sich Duschen 17:00 Uhr
Küchenkinder und Bianca bereiten das Abendbrot vor. 17:30 Uhr
Abendbrot, Chili con Carne 18:00 Uhr
Holz holen Matthias und einige Jungs 19:00 Uhr
Lagerfeuer
Reflektion des Tages am Lagerfeuer 20:00 Uhr
Nachtwanderung 21:30 Uhr alle Kinder und Betreuer
Singen unseres Gute Nacht Liedes 22:30 Uhr mit Sandra
Dienstag 19.07.2011
Frühstück 8:00 Uhr
Vorbereitung des Frühstücks mit den Küchenkindern und Ines
Kooperationsspiel „Murmeln transportieren 9:00 Uhr mit Ines
Reflektion des Spieles 10:30 Uhr mit Ines
Kleingruppenspiele, Malen, Lesen , Erzählen, einige Kinder gehen mit zwei Betreuern zum Schwimmen, Küchenkinder bereiten mit mir den Pizzateig zu 10:45 Uhr
Küchenkinder treffen sich im Küchenzelt mit Ines 11:30
Mittagessen 13:00 Uhr
Zelt Ruhe und Teambesprechung 13:45 Uhr -14:15 Uhr
Besprechung mit allen Kindern, wir bauen unseren eigenen Pizzaofen 14:15 Uhr mit Ines
Einteilung der Gruppen und Ausgabe der Materialien 14:45 Uhr mit Ines
Bau des Pizzaofens 15:15 Uhr
Wir backen unsere Pizza 16:00 Uhr
Stockbrot mit Sandra 19:30 Uhr
Reflektion des Tages und das Gute Nacht Lied 21:30 Uhr
Zelt Ruhe 22:00 Uhr
Mittwoch 20.07.2011
Treffen der Küchenkinder und Martina 7:30 Uhr
Frühstück 8:00 Uhr
Küchenkinder und Martina gehen zum Abwaschen 8:45 Uhr
Spiel mit Seilen 9:15 Uhr mit Bianca, Miriam, Ines
Reflektion 10:30 Uhr
Seilgarten 10:45 Uhr mit „Natura Systhema“, Jörg Hinrichs
Reflektion 12:45 Uhr
Vorbereitung des Mittagessens mit den Küchenkindern und Martina 13:15
Mittagessen 14:00
Mittagspause, Teambesprechung 14:45 Uhr – 15:15 Uhr
Karte und Kompass mit „Natura Systhema“, Jörg Hinrichs oder Farbenspiel mit allen Betreuern 15:30 Uhr
Reflektion 17:30 Uhr
Küchenkinder und Martina bereiten das Abendbrot vor 17:45 Uhr
Abendbrot 18:15 Uhr
Lagerfeuer 19:30 Uhr Matthias und Doris
Reflektion des Tages mit Teelichtern 21:30 Uhr mit Johanna
Gute Nacht Lied 22:00 Uhr mit Sandra
Nacht Ruhe 22:20 Uhr
Donnerstag 21.07.2011
Treffen der Küchenkinder und Veronika im Küchenzelt 7:30 Uhr
Frühstück 8:00 Uhr
Brückenbau 9:15 Uhr mit Ines
Reflektion 10:30 Uhr mit allen Betreuern
Blinden Fußball 11:00 Uhr mit Miriam und Ines
Reflektion 12:30 Uhr mit Miriam und Ines
Treffen der Küchenkinder mit Veronika im Küchenzelt 13:00 Uhr
Mittagessen 13:45 Uhr
Mittagsruhe und Teambesprechung 14:30 Uhr – 15:00 Uhr
Fußballturnier 15:30 Uhr mit Miriam und Ines
Kinder üben etwas ein für den Abschlussabend 17:30 Uhr mit allen Betreuern
Grillen(Veronika) Abschussabend mit Programm 20:00 Uhr
Freitag 22.07.2011
Küchenkinder treffen sich mit Christina im Küchenzelt 7:30 Uhr
Frühstück 8:00 Uhr
Kleines Spiel 9:00 Uhr mit Ines
Packen und räumen der Zelte 10:00 Uhr
Abschlussreflektion 11:45 Uhr alle Kinder alle Betreuer
Verabschiedung der Kinder 12:15 Uhr
Kinder fahren mit den Bussen oder mit den Eltern nach Braunschweig 12:45 Uhr
Jeden Abend wurde als Ritual „das Gute Nacht Lied“ gesungen um den Kindern die Angst vor dem Sprechen in der Gruppe zu nehmen. Beim Singen ist alles einfacher, sie denken nicht nach, reden einfach drauf los. Sehr wichtig bei einer Tagesreflektion.
Lied: Gute Nacht Freunde, wir wünschen Euch eine Gute Nacht, schlaft recht gut und träumt etwas Schönes, wir wünschen euch eine gute Nacht. 3x
Gute Nacht Freunde, es gab viel Schönes an diesem Tag ….(die Kinder sprechen)
Gute Nacht Freunde wir wünschen Euch eine gute Nacht, schlaft recht gut und träumt etwas Schönes wir wünschen euch eine gute Nacht. 3x
Gute Nacht Freunde, es gab viel Schlimmes an diesem Tag … (Kinder sprechen)
5.2.2 Dokumentation von Spielanleitungen
Spiele mit dem Fallschirm oder Schwungtuch
Mit einem Fallschirm lassen sich viele Spiele veranstalten. Das tolle am Fallschirm ist, dass eine Gruppe mit bis zu 25-30 Kindern beschäftigt werden kann und es eigentlich bei diesem Spiel keine Sieger und keine Verlierer gibt. Währen dem Spielen entstehen oft neue Spielformen und Figuren oder Varianten von Bewegungsabläufen. Die Anschaffung eines Fallschirms ist eine lohnende Angelegenheit. Oft kann ein Fallschirm auch ausgeliehen werden (Kindergarten, Schule, Spielmobil, Jugendwerke, …). Nicht ganz so gut geeignet sind alte (Lasten-) Fallschirme der Bundeswehr. Die haben eine nicht ganz so günstige Form und manche Spiele sind nur eingeschränkt möglich.
Meereswellen
Alle halten ringsherum den Rand fest. Kleine und große Wellen machen.
Luftblase
Alle knien sich hin und halten den Fallschirm am Boden. Auf Kommando alle aufstehen und den Fallschirm über den Kopf halten. Wenn der Fallschirm wieder zu Boden sinkt die Arme runter nehmen, damit er ganz zu Boden sinken kann.
Variante: beim Absinken 1-2 Schritte nach vorne gehen.
Kreissitzen unter dem Fallschirm
Denn Fallschirm nach oben schwingen und anschließend die Arme hinter dem Körper zu Boden sinken lassen und sich hinsetzen. Der Fallschirm bildet nun ein Dach, die Gruppe befindet sich komplett unter dem Fallschirm.
Variante: beim Absinken mit dem Kopf in Richtung Pilzinnere auf den Boden legen
Atompilz
Beim Bilden des Pilzes regelmäßig einen Schritt vor und beim Absinken einen Schritt zurückgehen, schön gleichmäßig. Dabei dürfen 2-4 Personen unter dem Schirm durchrennen und die Plätze tauschen.
Drehscheibe
Alle versuchen den Fallschirm in eine Richtung weiterzureichen ohne die Hände zu überkreuzen.
Mach mal Pause
Alle heben sich am Rand fest und lehnen sich nach hinten und ruhen sich aus.
Wechselspiel
Alle heben sich am Rand fest und sitzen dabei auf dem Boden. Die Spieler der einen Seite lehnen sich zurück und ziehen somit die Spieler gegenüber nach oben.
Karussell
Alle heben sich am Fallschirmrand fest und laufen, rennen hüpfen, auf einem Bein, rückwärts, Purzelbaum etc. im Kreis
Ebbe und Flut
Eine Welle von einer Seite auf die andere Seite schicken
Lift
Eine Person liegt in der Mitte des Schirms und wird vorsichtig hochgehoben und genauso vorsichtig wieder abgelassen. Die Spieler am Rand müssen den Schirm gut eingerollt haben, sonst würde das Tuch reißen.
Fallschirmball
Ein Ball wird auf den Schirm gelegt und versucht auf der gegenüberliegenden Seite raus zu schießen.
Fallschirmgolf
Sollte der Schirm ein Loch haben, dann wird versucht der Ball (TT-Ball, Tennisball) ins Loch zu "putten"
Hase und Hund
Zwei unterschiedliche Bälle werden in den Schirm gelegt. Die eine Mannschaft versucht den Ball der anderen Mannschaft zu fangen.
Rollerball
Ein Ball wird versucht im Kreis rollen zu lassen.
Befreiungsball
Eine Person ist unter dem Schirm und muss versuchen einen Ball raus zu schießen. Dort wo er raus fällt muss der/diejenige unter den Schirm.
Platzwechsel
Der Schirm wird nach oben geschwungen, dann werden die Plätze getauscht – entweder alle, oder nur von einigen.
Richtungswechsel
Alle rennen mit dem Schirm im Kreis – auf Kommando wird die Richtung gewechselt
Der fliegende Fallschirm
Der Schirm wird nach oben geschwungen und losgelassen. Dabei wird versucht, dass der Fallschirm möglichst hoch und lange schwebt.
Das Katapult
Ein auf dem Fallschirm liegender Ball wird versucht so hoch wie möglich katapultieren zu lassen.
Flöhe
Mehrere kleine Bälle (Plastikbälle, Tennisbälle, Tischtennisbälle) werden auf den Fallschirm gelegt und es wird versucht diese Flöhe immer höher hüpfen zu lassen. Gegen Ende werden die Flöhe vertrieben und landen außerhalb des Fallschirms.
Murmelreise
Ort: Im Freien
Dauer: 20- 30 Minuten
Eignung: Für Gruppen von 8 -10 Personen
Material: Pro Speilererin ein Plastikrohr mit einem Durchmesser von mindestens 5 cm, 6 Murmeln
Beschreibung des Spiels:
Unter Zuhilfenahme der Plastikröhren soll die Gruppe 6 Murmeln über eine Distanz von mindestens 2m von einem Punkt A zu einem zu einem Punkt B transportieren.
Für den Transport der Murmeln gelten folgende Regeln:
Die Murmeln dürfen nicht in den Händen oder sonstigen Körperteilen berührt werden.
Eine herausfallende Murmel bedeutet den Neubeginn des Murmeltransportes vom Ausgangspunkt.
Während des Murmeltransportes dürfen die Spielerinnen nicht miteinander reden.
Alle Spielerinnen müssen am Transport aller Murmeln beteiligt sein.
Vor Beginn der Murmelreise erhält die Gruppe eine Planungszeit in der sie eine Strategie für die Durchführungsphase verabreden kann.
Seilschwingen
Ort: Eine freie Fläche von mindestens 6mx8x
Dauer:10-20 Minuten
Eignung: für Gruppen von 6-25 Personen
Material: Ein Bergseil oder eine Wäscheleine mit einer Länge von mindestens zehn Metern.
Charakteristisch:
Ein Seil wird an den Enden von je einer Person festgehalten und gleichmäßig so in Bewegung versetzt, dass eine spindelförmige, rund zwei Meter hohe Schwungbahn entsteht. Die gesamte Gruppe muss nun – wie beim Seilspringen – im rechten Winkel durch diese Spindel laufen, ohne dass eine Lücke entsteht.
Das Ziel ist, dass alle durch dieses schwingende Seil auf die andere Seite gelangen. Während der Aktion muss sich bei jeder Umdrehung mindestens eine Person in der Spindel, also in jedem vom Seilsprung begrenzten Raum befinden. Falls dies einmal nicht der Fall ist, müssen alle wieder von vorne beginnen. Dies gilt auch, wenn das Seil durch jemanden gestoppt wird.
Niedrigseilgarten
Zeitansatz je Station: 30 - 45 Minuten
Material
1 x 100 Meter, 10 mm Statikseil
1 x 200 Meter, 10 mm Statikseil
2 x 50 Meter, 10 mm Dynamikseil
16 x Bandschlingen 120 cm
18 x Trilock Karabiner Stahl
6 x Grigri 2
2 x 2 Meter, 6 mm Reepschnur
Zusatzmaterial (Flaschenzug), zum spannen der jeweiligen Seilelemente
ID, 4 Rollen, 2 Steigklemmen, 2 Bandschlingen ( Potenzflaschenzug 1: 9)
Station 1
Niedrigseilelement im Viereck
Hierzu wurden die jeweiligen Seilelemente zwischen geeigneten Bäumen in ca. 40 cm Höhen (Beachtung der Schritthöhe der Teilnehmer) im Einzelstrang verspannt. Aus dem Sicherheitsaspekt wurden die einzelnen Seilstrecken mit je einer Bandschlinge, Stahlkarabiner und mittels Alpin Butterfly auf einer Länge von jeweils ca. 6 Metern abgebunden.
Ziel, Sinn und Zweck: Gleichgewichtsübung, Zusammenspiel der Gruppe, Konzentrationsübung
Station 2
Niedrigseilelement Schrägseile
Auf einer Länge von 10 Metern wurden zwei Einfachseile in einem Höhenunterschied von ca. 1 Meter parallel in einem Winkel von 30 ° aufgebaut. Als Hilfe diente hier das Gelände was sich ideal für diese Aufgabe anbot. Da so immer eine Höhe von ca. 60 bis 80 cm parallel zum Boden bestand. Die Statikseil wurden In Halte- und Standseil Aufgeteilt.
Ziel, Sinn und Zweck: Gewöhnung an das Thema Seil mit Händen und Füßen. Überwinden des Schrägseils als Einzelperson mit Hilfe der Armem, mit offenen und geschlossenen Augen . Bei kleineren Teilnehmern, Hilfestellung durch Teamer. Kraftübung, Herausforderung des eigenen Ichs, Gleichgewichtsübung.
Station 3
Niedrigseilelement Trittschlingen
Zwischen zwei Bäumen wurde ein Seilstrang mit einem Schlingenabstand von 1 Meter und einer Schlingengröße von ca. 1,50 Meter, auf einer Länge von ca. 10 Metern gebunden. Die schlingen wurden jeweils mit einem Achterknoten abgebunden.
Ziel, Sinn und Zweck: Lösung der Aufgabenstellung vor Überwindung der Trittschlingen, Umsetzung und Versuch der Überwindung als Einzelperson und im Gruppenrahmen.
Station 4
Niedrigseilelement Dschungelsteg
Zwei Statikseile werden in der horizontalen parallel abgespannt. Für die parallel laufenden Seilsträngene ist es nötig hinter und vor den jeweiligen Bäumen diese mit Reepschnur und Prusikknoten zu Sichern. So wird verhindert, dass beim Überqueren sich die Seilstränge auseinander bewegen.
Ziel, Sinn und Zweck: Überqueren der Seile mit oder Ohne Hilfe von Gegenständen. Entweder Stehend oder auch auf den Beinen mit Hilfe der Hände (Kriechen). Lösung der Aufgaben im Gruppenrahmen zur Teambildung oder aber als Konzentrationsübung, Gleichgewichts- und Angstüberwindungsübung.
Station 5
Niedrigseilelement Spinnennetz
Jeweils ein Seil wird zwischen zwei Bäumen mit einem Ober- und Unterseil verspannt. In Abständen von 0,5 bis 1 Meter wird das restliche Seil im Zickzack verbunden. Hierbei ist zu beachten das es genügend größer und kleiner Lücken gibt. Der Höhenunterschied zwischen Ober- und Unterseil beträgt ca. 1,5 Meter. Das sichern mittels Rücklaufbremse durch ID oder Grigri entfällt da keine Belastung durch die Teilnehmer auf das Ober- und Unterseil erfolgt.
Ziel, Sinn und Zweck: Teamübung, Gefühl des Haltegebens aber auch des Loslassens, Abbau von Berührungsängsten
Bau eines Pizzaofens
Material:
Alte Dachziegel oder Fliesen
Einige Ziegel
Eine große Blechdose (ohne Lackierung innen)
Stück altes Ofenrohr
Feuerholz
Alufolie
Einen Erdhaufen
Eine Schaufel
Aufbau:
An einem Erdhügel mit der Schaufel einen Abstich machen, so dass man daran Dachziegel fast senkrecht aufstellen kann. Daran lehnt man das Ofenrohr, dessen Öffnung aber nicht ganz durch den Boden verdeckt sein darf. Schließlich soll hier später der Rauch des Feuers abziehen.
Vor dem Dachziegel stellt man einige Ziegel aufeinander, so dass darüber die große Blechdose gelegt werden kann. Zwischen den Steinen muss Platz für das Feuer sein. Die Flammen brauchen direkten Kontakt zur Blechdose.
Nun wird der ganze Ofen vorsichtig mit der Erde bedeckt. Diese wird benötigt, damit die Wärme des Feuers in der Dose bleibt und nicht durch diese nach außen abgestrahlt wird.
Nun am besten mal das Feuer anschüren und schauen, ob dieses genügend Luftdurchzug bekommt. Wenn nicht evtl. Nachbessern, da ansonsten der Ofen nicht heiß genug wird.
In die Dose einen Dachziegel legen. Dieser dient als Blech und heizt die Speisen von unten, da er sich wie eine Ofenplatte erwärmt.
Nun den Ofen vor der Feuerstelle noch mit einigen Steinen stabilisieren
Essen zubereiten und in den Ofen geben.
Zum Backen die Öffnung des Ofens mit Alufolie verschließen und mit Erde abdichten.
Vorbereitung: Beyza und die Berichtsverfasserin haben um 15:00 Uhr den Pizzateig zubereitet
Das Augenmerk richtet sich beim Bau des Pizzaofens auf eine erweiterte Gestaltungsmöglichkeit in einer anderen Gruppenfindung zu agieren. Neue Perspektiven sollen eingenommen werden Die jungen Menschen sollen die Nutzung der Unterschiedlichen Typisierungen von Menschen in ihren Eigenheiten in Gruppenzusammensetzung in der verbalen und nonverbalen Kommunikation kennenlernen.
Im Folgenden wird ein kurzer Abriss vom Verlauf gezeigt:
Treffen aller Betreuer und Kinder an den Tischen. Endlich war es nun soweit, wir waren Alle aufgeregt, die Kinder konnten sich nicht vorstellen, dass man einen eigenen Pizzaofen bauen kann. Die Schreiberin hatte einige Bilder mit, um ihnen die Schritte zum Bau eines Pizzaofens zu erklären. Alle saßen ganz gespannt da und jeder hörte genau zu. Jetzt kamen die Materialien, die Ofenrohre, die Fliesen, die Dosen (die Dosen hatten wir am Montag schon ins Feuer gelegt um die Farbe aus den Eimern zu brennen). Dann kam die Gruppenaufteilung. Gemeinsam sind wir an die vorgesehene Stelle gegangen, die mit dem Zeltplatzwart, abgesprochen wurde. Jede Gruppe war eifrig dabei sich ihren Platz eigenständig zu suchen. In den Gruppen wurde anschließend besprochen wer für was zuständig ist. Nach der Gruppenbesprechung sind die jungen Menschen anhand ihrer Absprachen losgelaufen um Steine zu holen, andere waren dabei ein Loch zu graben usw.. Nun hatten alle ihr Loch und viele große und kleine Steine. Es wurde gebaut, gesteckt und versucht die Löcher zu schließen so dass so wenig Luft wie möglich entweicht. Zu Beobachten war, das die Kinder durch die Eigenverantwortung ihre Zeiteinteilung, sich nicht von den anderen Gruppen, beeinflussen ließen. Sie bauten während andere zeitig dabei waren, die Dosen mit Lehm zu bestreichen. Schnell waren sie dabei Holz zu holen. Nun ging es ans Feuermachen, die Berichterstatterin hatte Feuerstarter mitgebracht und jeder wollte einmal selber Feuer machen. Das Feuer brannte, die Rohre glühten und die Gesichter der Kinder und der Teamer strahlten. Jetzt wurden die ersten Pizzen zubereitet. Ab in den Pizzaofen, Alufolie vor die Dose, damit die Wärme in der Dose bleibt. Die Aussage der Kinder: Nun können wir ja gar nicht sehen wann unsere Pizza fertig ist! Diese Aussage wurde In der Zwischenzeit der Großgruppe und eine Teamerin zusammen besprochen.
Reflexion: Es war eine gelungene Aktion. Dies wurde sichtbar, da die jungen Menschen viel Zeit zur Stärkung der Persönlichkeit zur Verfügung bekamen. Das Ziel, die wachsenden Fähigkeiten eines Kindes nach seinen individuellen Möglichkeiten zu fördern, wurde umgesetzt, indem es nach seiner eigenen Zeitschiene und Stärken agieren konnte. Dies betrifft den eigenen Körper ebenso wie das Zusammensein mit anderen Menschen und das Schaffen von Möglichkeiten die eigene Umwelt zu erforschen und zu entdecken. Die Grundlagen der Kommunikation wurden sichtbar, da die Kinder sich im Gespräch anschauten, d.h. sie forderten sich gegenseitig auf, Blickkontakt im Gespräch aufzunehmen. Sie Fragten nach bei Nichtverstehen, bzw. wendeten sie sich mit dem Körper dem Sprechenden zu.
Danach war ein allgemeines Sättigungsgefühl bei allen zu erkennen. Müdigkeit trat ein Einige gingen zum Lagerfeuer zurück und andere konnten sich schwerlich von ihren Pizzaöfen trennen. Jetzt gab es für die, die noch wollten Stockbrot am Lagerfeuer. Gegen 22.30 Uhr gab es unser gute Nacht Lied mit Reflexion der Kinder.
Reflexion: Die Rückmeldung der Kinder waren einheitlich wie folgt benannt „Das war super toll und hat uns sehr viel Spaß gemacht“. Wir wollen Morgen wieder Pizza und Feuer machen.
Reflexion der Teamer: Alle Teamer außer der Berichterstatterin hatten bislang keinen Pizzaofen gebaut. Daher war der Wunsch und die Erfahrung (gibt Sicherheit) da, einmal vorher den Pizzaofen
gebaut um zu haben und um zu sehen wie er funktioniert
Blindenfußball
Vorbereitung: Vorstellen des Blindenfußballs im Vergleich zum „normalen Fußball“
Ziel: Kennenlernen des „ungewohnten“ Balles, Vorstellungskraft bzgl. Umgang des Blindenfußballes (B-balles) alles anregen, Vorfreude wecken.
Spezielles situationsbedingtes Training sowie verbales und nonverbales Kommunikationsab-stimmungsverfahren (Paarweise)
a) Paare gehen laufen frei auf der Wiese, Hintermann lenkt Vordermann;
b) wie zuvor, aber mit Augenklappe;
c) danach Wechsel der Partner;
Ziel: Stufenweises Einführen und Einfühlen in die spielerische u. körperliche Situation beim Blindenfußball. Vertrauen gewinnen und Umgang mit der Führung durch den Partner bzw. dessen Stimme.
Spiel: Es werden vier gleich große Gruppen gebildet. Es gibt einen Torwart, 4 Feldspieler, einen Teamleiter (der gibt Kommandos, führt die Spieler) und einen der hinter dem Tor steht und die Kommandos für den Torwart gibt.
Es wird ein Mal 15 Minuten gespielt. Jeder gegen Jeden. Die Mannschaft die die meisten Tore hat ist Sieger.
6. Tatsächlicher Projektverlauf
Montag
7:00 Uhr Ankunft von Johanna, Doris und Ines 7:00 Uhr
Ausräumen der Autos und bekleben der Zelte mit Namenslisten
7:30 Uhr Ankunft von Sandra und ausräumen des Autos
8:00 Uhr Einräumen des Küchenzeltes
8:00 Uhr Braunschweig, Treffen der restlichen Betreuer und der Kinder, einräumen der Busse
8:30 Uhr Abfahrt der Betreuer und der Kinder nach Almke
9:00 Uhr Ankunft in Almke; Begrüßung der Kinder und Besprechung des Tages
9:15 Uhr Einziehen in die Zelte
10:00 Uhr Rundgang mit den Kindern
10:30 Uhr Einteilung der Küchenhelfer für die Woche, Plan wird im Küchenzelt ausgehängt
11:00 Uhr Bemalen der Capis
11:30 Uhr Spiel mit dem Schwungtuch Martina und Ines
12:30 Uhr Vorbereitung des Essens mit Bianca, Nils, Alexander u. Konrad
13:00 Uhr Mittagessen Brötchen und Aufschnitt
13:30 Uhr Küchendienst geht zum Abwaschen; Für die anderen Kinder Freizeit
14:00 Uhr Teambesprechung für die Kinder 30 Minuten Pause
14:30 Uhr Snack
15:00 Uhr Schwimmbad
17:30 Uhr Küchendienst (Jaqueline G., Jaqueline L., Hafize, Selin und Bianca) bereiten das Abendbrot vor und deckt die Tische
18:00 Uhr Abendbrot Chilli con Carne
18:30 Uhr Abwaschen Küchendienst
19:00 Uhr Einladung vom DLRG Disco im Zelt; Matthias holt Holz mit einigen Jungs
19:30 Uhr Disco
Lagerfeuer mit Matthias und den Kindern die nicht zur Disco wollten
21:30 Uhr Gute Nacht Lied mit Reflexion
Die Nachtwanderung ist ausgefallen weil, auf dem Zeltplatz eine Jugendgruppe vom DLRG war, die uns zur Disco eingeladen hatten. Nach einer kurzen Abstimmung der Kinder war der größte Teil für die Disco, die die keine Lust hatten zur Disco zu gehen haben mit Matthias und Martina am Lagerfeuer gesessen und erzählt.
Dienstag
7:30 Uhr Küchenhelfer (Patriza, Aleyna, Michelle und Ines)
8:00 Uhr Frühstück
8:40 Uhr Abwaschen Küchenhelfer mit Sandra
8:40-9:00Uhr Freizeit für die anderen Kinder
9:00 Uhr Besprechung des weiteren Ablaufs des Tages
9:20 Uhr Murmelspiel (Spielanleitung s. Anhang)
10:00 Uhr Reflexion
10:20 Uhr Schwimmbad
12:30 Uhr Küchenhelfer (Basti, Luca-Tizian, Deniz und Ines) treffen sich im Küchenzelt
13:00 Uhr Mittagessen Brot, Wurst, Käse
13:30- 14:00 Uhr Küchenhelfer waschen ab mit Sandra, für den Rest der Kinder, freies Spiel
14:00-14:30 Uhr Teambesprechung und Mittagsruhe für die Kinder
14:30-15:00 Uhr kleiner Snack
15:00 Uhr Beyza und Ines bereiten den Pizzateig zu (Rezept s. Anhang); Der Rest der Betreuer und Kinder gehen ins Freibad
16:30 Uhr Pizzaofen Besprechung mit allen Kindern, wir bauen unseren eigenen Pizzaofen
Einteilung der Gruppen (s. Anhang) und Ausgabe der Materialien mit Ines
17:00 Uhr Bau des Pizzaofens, Anleitung s. Anhang,
21:30 Uhr Stockbrot mit Doris
22:30 Uhr Gute Nacht Lied mit Reflexion
Mittwoch:
7:30 Uhr Küchenhelfer (Laurin, Lisa, Alexandra) mit Johanna
Breiten das Frühstück vor
8:00 Uhr Frühstück
8:40-9:00 Uhr Abwaschen
9:00 Uhr Ankunft von Jörg Hinrichs Firma „Natura Systhema“; Aufbau des Niedrig Seilgartens; Freizeit für die anderen Kinder
9:00 Uhr Ankunft von Christina (Betreuerin)
9:00 Uhr Besprechung für den weiteren Tagesablauf
9:20 Uhr Murmelspiel 2
10:00 Uhr Reflexion
10:30 Uhr Spiel mit Seilen
11:00 Uhr Niedrig Seilgarten, s. Anhang
11:30 Uhr Küchenhelfer brauchen nicht helfen, Martina bereitet das Mittagessen alleine vor
12:30 Uhr Mittagessen „Nudeln mit Tomatensoße“, Rezept s. Anhang
13:00 Uhr Abwaschen mit Küchenhelfer; Freizeit für die anderen Kinder
13:30 Uhr Teambesprechung, Zelt ruhe für die Kinder
14:00 Uhr kleiner Snack
14:30 Uhr Niedrig Seilgarten
16:30 Uhr Ende des Seilgartens
17:00 Uhr Schwimmen
18:00 Uhr Küchenhelfer(Sinan, Charleen, Lara) treffen sich mit Martina im Küchenzelt
18:30 Uhr Abendbrot, einige Kinder backen Brot mit dem Pizzaofen
19:00 Uhr Abwaschen
19:00 Uhr Freiwillige Helfer für Marmelade kochen gesucht, Rezept s. Anhang
19:10 Uhr Kinder schneiden Bananen und Erdbeeren mit Doris und Veronika; Matthias bereitet das Lagerfeuer vor
20:00 Uhr Marmelade wird auf dem Feuer gekocht
21:30 Uhr Endlich können wir die Marmelade in Gläser füllen
22:00 Uhr Gute Nacht Lied mit Sandra
22:30 Uhr Zelt ruhe
Donnerstag
7:30 Uhr Küchenhelfer (Marvin, Laura, Aslihan) treffen sich im Küchenzelt mit Veronika
8:00 Uhr Frühstück
8:30 Uhr Abwaschen; Rest der Kinder Freizeit
9:00 Uhr Besprechung des Tagesablaufs
9:20 Uhr Blinden Fußball, Anleitung s. Anhang
11:30 Uhr Reflexion
12:30 Uhr Küchenhelfer(Ali, Matthias S., Paul) treffen sich mit Veronika im Küchenzelt
13:00 Uhr Mittag Brot und Brötchen
13:30 Uhr Abwaschen
14:00 Uhr Teambesprechung, Zelt ruhe
14:30 Uhr kleiner Snack; Besprechung des „Bunten Programmes“, Einteilung der Gruppen
Gruppe 1: Sketche mit Sandra
Gruppe 2: Dekoration mit Bianca
Gruppe 3: Musik mit Johanna
15:30 Uhr Fußballturnier
17:15 Uhr Kinder gehen in ihre Gruppen und bereiten das „Bunte Programm“ für den Abschlussabend vor
19:30 Uhr Grillen mit Veronika
20:00 Uhr Der Abschlussabend beginnt
22:30 Uhr Gute Nacht Lied am Lagerfeuer (Reflexion)
23:00 Uhr Nacht Ruhe
Freitag
7:30 Uhr Küchenhelfer (Deniz, Basti, Monique) treffen sich mit Christina im Küchenzelt
8:00 Uhr Frühstück
8:30 Uhr Abwaschen
9:00 Uhr Packen und räumen der Zelte, Abwaschen der Zeltböden, Putzen der San.-anlagen, Packen der Autos
12:00 Uhr Abschlussrunde mit allen Kindern und den Betreuern
12:30 Uhr Abfahrt nach Braunschweig; Einige Kinder werden abgeholt
13:00 Uhr Ankunft in Xy
6.1 Abschlussabend/ Abschluss
Nach dem Fußballspiel ging es abschließend los unseren Abschlussabend zu organisieren. Die Kinder hatten sich nachmittags schon für eine von drei Gruppen entschieden. Dekoration, Sketche oder Moderation. Jede Gruppe hatte 2 Stunden Zeit etwas einzuüben, die Musik zu organisieren, die Dekorateure mussten Girlanden basteln, Luftballons aufpusten. Veronika war dabei die Würstchen auf dem Grill zuzubereiten und die Tische zu decken. Unsere Jung-Teamer waren fleißig bei der Sache. Die Würstchen waren fertig, die Bäuche hungrig, nun ging es ans essen. Um 20:00 Uhr fing die Musik an zu spielen und jeder stürmte an seinen Platz. Auf der Bühne stand der Moderator und kündigte den ersten Sketch an. Es wurde gelacht, getanzt, gegessen. wurde dunkler die ersten Fackeln brannten. Gegen 21:30 Uhr trafen wir uns nun ein letztes Mal am Lagerfeuer um unser Gute Nacht Lied zu singen. Es war ein gelungener Abend und alle waren schon ganz traurig, dass die Woche bereits vorbei war. Der letzte Tag :7:00 Uhr wecken das letzte Mal treffen sich die Küchenhelfer im Küchenzelt um dasFrühstück vorzubereiten. Gemeinsames Frühstück, danach ging es los die Zelte zu räumen, die
Sachen zu packen und die Zeltböden zu säubern. Um 12:00 Uhr haben wir uns noch einmal einen großen Kreis gemacht um uns zu verabschieden. Jeder hat Jedem die Hand gegeben, ihm alles Gute gewünscht und gesagt was er besonders gut gemacht hat die Woche. Die Viertklässler waren am weinen, den für Sie war es das letzte Mal das sie an dem Zeltlager teilnehmen durften. Unser Spruch des Tages war: Gemeinsam sind wir stark, keiner geht verloren.