seit 1994

Hintergründe

Die Ausbildung Erlebnispädagogik des KAP-Instituts versteht sich als qualitativ hochwertige, praxisorientierte erlebnispädagogische Ausbildung, welche die Teilnehmer/innen für die erlebnispädagogische Arbeit im angesprochenen Arbeitsfeld der Jugendhilfe, Schule, Kinder- und Jugendpsychiatrie befähigt.


Die Ausbildung Erlebnispädagogik fokussiert sich aufgrund des Erfahrungsfeldes des KAP-Instituts (Intensivtherapie / ISE) auf verhaltensauffällige und benachteiligte Kinder und Jugendliche in den Arbeitsbereichen Jugendhilfe, Schule, Kinder- und Jugendpsychiatrie. Aus diesem Grund sind heil- und erlebnispädagogische Arbeitsansätze mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen Bestandteil der Ausbildung. Dies bedeutet aber nicht, dass pädagogische Fachkräfte mit anderen Zielgruppen von der Ausbildung ausgeschlossen sind. Vielmehr werden diese als Bereicherung des Teilnehmer/innenkreises gesehen, welche eine vertiefte Auseinandersetzung mit Umsetzungsmöglichkeiten und Leitungsverhalten anregen und ermöglichen.
Die Ausbildung Erlebnispädagogik bewegt sich im Rahmen der Ausbildung im üblichen Arbeitsumfeld eines Erlebnispädagogen. Die Lehrgänge finden bei allen Witterungsverhältnissen vorwiegend draußen statt und die Übernachtung erfolgt in einfachen Gruppenunterkünften, im Zelt oder Biwak.

 

 

Wir beziehen uns bei unserer Ausbildung auf die gängigen Definitionen von Erlebnispädagogik:

  • „Erlebnispädagogik ist eine handlungsorientierte Methode und will durch exemplarische Lernprozesse, in denen junge Menschen vor physische, psychische und soziale Herausforderungen gestellt werden, diese in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern und sie dazu befähigen, ihre Lebenswelt verantwortlich zu gestalten.“ (Werner Michl und Bernd Heckmair, Erleben und Lernen - Einstieg in die Erlebnispädagogik)
  • „Wir arbeiten mit einem pädagogischen Konzept zielorientiert und bevorzugt in der Natur oder dem naturnahem Raum vorrangig an der Förderung von Selbst- und Sozialkompetenzen“ (Bundesverband Erlebnispädagogik)

 

Zudem halten wir uns an das Prinzip der Kompetenzorientierung und des Lebenslangen Lernens, sowie