seit 1994

Was ist das Besondere an der KAP ZQ EP?

Was uns von anderen unterscheidet…

 

 

Keine versteckten Kosten:

die Kurskosten beinhalten alles – von sämtlichen benötigten Materialien, Verschleißteilen, über die Skripte und Kursunterlagen bis hin zu Unterkunft und voller Verpflegung mit sämtlichen Mahlzeiten. Auch die Grundversorgung mit Getränken ist gegeben (Wasser, verschiedene Säfte). Es fallen keine Prüfungsgebühren, Kosten für Lehrgangsunterlagen, Materialkosten o.ä. mehr an, sämtliche Kosten sind mit der Bezahlung der Lehrgangsgebühren abgedeckt (außer Getränken, die jeder über die Grundversorung hinaus noch persönlich konsumieren möchte). Jedoch hat es sich in den vergangenen Jahren eingebürgert, am letzten Abend (Donnerstag) gemeinsam Essen zu gehen (hierbei übernimmt KAP einen festen Teilbetrag der Rechnung pro Person). 

 

 

Fließender Übergang zwischen Theorie und Praxis:

bei uns gibt es offene Seminare – Theorie und Praxis werden in einem Zug vermittelt und greifen ineinander über. Keine Theorie ohne Praxis und keine Praxis ohne Theorie.  So wird auch scheinbar trockene Theorie stets greif- und anwendbar gemacht und Praxis stets mit fundiertem Hintergrundwissen und nützlichen Informationen untermauert. Es wird darauf geachtet, dass alle vermittelten Informationen und Kenntnisse stets praxisbezogen und zu 100% anwendbar sind. Natürlich wird, sofern nötig oder gewünscht, noch explizit auf spezielle Fragestellungen eingegangen, oder ein bestimmter Themenbereich vertieft. Dabei wird v.a. darauf geachtet, dass die (aus unserer Sicht) wirklich wichtigen und relevanten Inhalte vermittelt werden – um es überspitzt zu formulieren: die Geschichte der Erlebnispädagogik kann ich mir auch zuhause durchlesen, dafür brauche ich keine Fortbildung zu bezahlen.

 

 

Praxisorientierte Ausbildung:

unser Ziel ist es, dass die Teilnehmer vom Kurs nach Hause kommen und direkt am nächsten Tag anfangen, das Gelernte mit ihren Klienten umzusetzen. Unsere Kurse sind so konzipiert, dass ALLES davon sofort mit den jeweiligen Gruppen anwendbar ist. Kompetenter Umgang mit sämtlichen Materialien, Spaß an der Sache, persönliche Sicherheit werden bei den Lehrgängen vermittelt. Sämtliche Inhalte sind seit vielen Jahren im KAP-Institut erprobt, egal ob im Rahmen der Jugendhilfe, oder im Bereich der Erwachsenenbildung bei Outdoor-Teamtrainings mit Firmen.

 

 

Alle unter einem Dach:

bei jedem Kurs wohnen, schlafen, essen und lernen sämtliche Lehrgangsteilnehmer immer gemeinsam in einer Unterkunft. Dadurch entsteht eine ganz besondere, einzigartige Atmosphäre, die unsere Kurse zu etwas Besonderem macht. Ähnlich wie mit Kinder- und Jugendgruppen - wenn ich mit Kinder meiner Einrichtung unterwegs bin, bin ich auch rund um die Uhr mit allen zusammen. Es wird gemeinsam gefrühstückt, abgespült, ein Duschplan erstellt, aufgeräumt, usw. Insofern wird durch die Lehrgänge eine möglichst realistische Situation vermittelt. Nicht zuletzt ist auch der Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmern gegeben. Jeder kann abends am Lagerfeuer erzählen, welche besonderen Projekte er schon durchgeführt hat, kann offene Fragen klären, sich neue Ideen und Anregungen einholen und von den anderen inspirieren lassen. Auch der Referent ist stets mit vor Ort, klärt ggf. offene Fragen auch noch mitten in der Nacht und trägt zum Erfahrungsaustausch bei. 

 

 

Rund um die Uhr:

bei uns gibt es kein starres festes Stundenprogramm nach dem Motto „wir fangen um 8 Uhr an, um 11.30 Uhr ist Mittagessen, ab 13 Uhr geht’s weiter, um 17.30 Uhr ist Schluss“ – wir versuchen, von morgens bis abends, und sogar bis in die Nacht hinein passende Inhalte zu vermitteln, jedoch nicht nach dem Motto: „reinpacken was irgendwie geht“, sondern immer mit Maß und Ziel: stets angepasst an Situation, Wetter, äußeren Umständen und Bedürfnissen und Wünschen der Teilnehmer. Das Programm ist flexibel und kann jederzeit abgeändert und angepasst werden – so sollen unserer Meinung nach ja schließlich auch Projekte mit Jugendgruppen durchgeführt werden. Auch hier kann man nicht sagen: „nein, im Programmablauf ist aber jetzt was anderes vorgesehen…“ – die Ausbildung soll dazu befähigen, dass Sie auch bei den schlimmsten Situationen Nerven, Gelassenheit, Ruhe, Lösungsorientiertheit, Sicherheit und Kreativität bewahren und trotzdem für Ihre Gruppe noch ein positives Erlebnis rausholen können. Auch wenn Sie mit Jugendlichen in den Bergen unterwegs sind, der erste vorneweg rennt, der zweite sich auf den Boden setzt und sich weigert weiterzugehen, der dritte gerade das Kartenmaterial abfackelt, der vierte jammert weil ihm kalt ist, die Hütte noch drei Stunden entfernt ist und zu allem Überfluss ein Gewitter ansteht. Natürlich wäre es aber das Beste, Sie kommen erst gar nicht in so eine Situation :-)

 

 

Erlebnispädagogik um der Erlebnispädagogik willen / keine künstliche Prüfung:

wir werden oft gefragt „bekommt man für den Mountainbike-Lehrgang auch eine offizielle Anerkennung als Übungsleiter?“. Sobald wir dies verneinen, erhalten wir sofort die Gegenfrage „warum nicht?! Das wäre doch super“ – die Antwort lautet: weil die Anforderung eine komplett andere ist: unser Anspruch als Erlebnispädagoge ist es nicht, den Leuten das perfekte technische Können zu vermitteln, oder selbst die absoluten Könner im Sinne der Fahrtechnik zu sein (wobei natürlich der Erlebnispädagoge ein höheres Maß an Können und Wissen aufweisen sollte als seine „Schützlinge“).

Bei uns ist das Bike (oder auch sämtliche anderen Materialien) nur ein Medium, ein „Mittel zum Zweck“. Wir wollen z.B. den Jugendlichen Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz vermitteln, wollen erreichen, dass Kinder- und Jugendliche z.B. bei Reifenpannen zusammen helfen oder spielerisch mehr Körpergefühl erlangen, oder auch einfach nur Spaß an der Bewegung im Freien haben. Zudem wollen wir keine „künstliche“ Prüfungssituation schaffen in der wir Situationen simulieren (dies wäre jedoch bei Übungsleiterprüfungen erforderlich) und bestimmte Handlungen und Reaktionen nach einem Prüfungsschema abhaken. Die Situationen, die sich im realen Leben und gerade bei erlebnispädagogischen Projekten stets ergeben, kann man in keiner Testsituation produzieren: Wettergegebenheiten, Aktionen und Reaktionen von Kindern und Jugendlichen, Pannen, usw. Nach dem Motto „die wahre Prüfung ist das Leben“ – und die kommt mit dem Abschlussprojekt.