Wissenswertes
AUSBILDUNG ERLEBNISPÄDAGOGIK
im Arbeitsfeld Jugendhilfe, Schule, Kinder- und Jugendpsychiatrie
Teilnehmer der Ausbildung
Die Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik des KAP-Institutes richtet sich an
pädagogische Fachkräfte und Lehrer, die
• mit schwierigen, verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen arbeiten
• den Unterricht mit neuen Methoden bereichern wollen
• Menschen mit Behinderung die bestmögliche, wirtschaftlich sinnvolle und effizienteste Förderung geben möchten
• neue Anregungen für ihren beruflichen Alltag suchen
• an erlebnispädagogischem Lernen Interesse haben
• der Schulverdrossenheit wirkungsvoll entgegnen arbeiten wollen
• sich im Bereich Erlebnispädagogik fundiert weiterqualifizieren wollen.
Aufbau
Die Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik besteht aus sieben 5-tägigen
Lehrgängen (Mo-Fr). Die Lehrgänge Einführungskurs, Erste Hilfe outdoor,
Anleitung zur Praxis und der Abschlusskurs sind für alle Teilnehmer
obligatorisch. Zusätzlich wählen Sie aus den acht angebotenen Basiskursen
zu den verschiedenen Medien der Erlebnispädagogik drei Lehrgänge aus.
Hier entscheiden Sie sich nach Ihren eigenen Interessen und Wünschen.
Die Reihenfolge der Lehrgänge ist frei wählbar.
Sie können die Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik vollständig absolvieren
oder auch einzelne Lehrgänge im Rahmen einer Fortbildung besuchen. Seit
über zehn Jahren arbeitet das KAP-Institut als Weiterbildungsakademie für
die professionelle Arbeit mit erlebnisorientierten Methoden und gehört
mittlerweile zu den führenden Anbietern im deutschsprachigen Raum.
Lehrgangszeiten
Jeder Lehrgang erstreckt sich über fünf Tage und beginnt jeweils am Montag
um 12.00 Uhr und endet am Freitag gegen 14.00 Uhr.
Lehrgangsorte
Die Lehrgänge der Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik finden größtenteils
in der Umgebung von Regensburg statt. So befahren Sie mit dem Mountainbike
schmale Wege in der herrlichen Naturlandschaft des Laber- und Naabtales,
begeben sich in die Jurahöhlen des Altmühltales, durchstreifen die Wälder des
Bayerischen Waldes und erklimmen die schönsten Berge der österreichischen
Alpen.
Kosten
Die Kosten der Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik setzen sich aus den
Kosten der einzelnen gebuchten Lehrgänge zusammen und werden pro Kurs in
Rechnung gestellt. Mit der Buchung der Lehrgänge fallen laut AGBs pro
Lehrgang eine Anmeldegebühr von 100.- € an, welche später mit den
Kurskosten verrechnet werden.
Die Kosten pro Lehrgang variieren zwischen 575.- € und 715.- € (Lehrgang
Segeln und Meer) und beziehen sich auf das jeweilige Jahr der Buchung des
Lehrganges.
Die Kosten beinhalten das Lernarrangement mit Kursdurchführung, schriftlichen
Kursunterlagen, Kursmaterial sowie die Kosten für die Übernachtung in einer
einfachen Gruppenunterkunft (z.B. Naturfreundehaus) oder Zeltplatz und die
Verpflegung auf Selbstversorgerbasis.
Die persönliche Ausrüstung und die Kosten für die Anreise sind Sache des
Teilnehmers und nicht in den Kurskosten enthalten. Das KAP-Institut stellt den
Teilnehmenden rechtzeitig vor Kursbeginn eine Adressliste zur Organisation von
Fahrgemeinschaften zur Verfügung.
Leistungen
Durchführung des Weiterbildungslehrganges auf Basis eines fortlaufend
weiterentwickelten qualitativ hochstehenden Weiterbildungscurriculums
entsprechend den aktuellen Sicherheitsstandards und Wissensstand durch
einen erfahren (Erlebnis-)Pädagogen mit Berufserfahrung im Arbeitsfeld
Jugendhilfe, Schule, Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Organisation der Unterkunft auf Basis einfacher Gruppenunterkünfte wie
Naturfreundehäuser oder Zeltplätzen.
Organisation der Verpflegung auf Basis der Selbstversorgung unter Mithilfe
der Teilnehmenden, teils ist die Verpflegung Bestandteil des Weiterbildungs-
programmes, teils steht für die Verpflegung ein Serviceteam zur Verfügung.
Pro Lehrgang umfassende schriftliche Kursunterlagen als Zusammenfassung der
Kursinhalte.
Besonders:
Die Teilnehmer der Ausbildung Erlebnispädagogik erhalten bei einer Material-
bestellung beim KAP-Institut einen Rabatt von 10%. Bei der Bestellung von
größeren Mengen für die Einrichtung sind auf Nachfrage spezielle Rabatte
möglich. Bei der Anschaffung von Equipment profitieren die Teilnehmer auf
Wunsch von einer Beratung.
Abschluss und Zertifizierung
Die Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik des KAP-Institutes wird mit folgenden
drei Prüfungsbestandteilen abgeschlossen:
1. Praxisprojekt:
Der Teilnehmer führt ein mindestens dreitägiges erlebnispädagogisches Praxis-
projekt mit einer Zielgruppe seiner Wahl durch und übernimmt bei Vorbereitung,
Durchführung und Nachbereitung die Leitung.
2. Dokumentation:
Dieses Praxisprojekt wird schriftlich dokumentiert. Die Dokumentation erhält das
dem Praxisprojekt zugrunde liegende erlebnispädagogische Konzept, welches
die umgesetzte erlebnispädagogische Definition aufzeigt und darstellt welche
Ziele mit welcher Zielgruppe deshalb warum und wie umgesetzt wurden. Zudem
enthält die Dokumentation eine ausführliche Reflexion des eigenen Leitungs-
verhaltens und der gewonnenen Erfahrungen als Erlebnispädagoge. Die
Dokumentation ist schriftlich und digital mit Bildmaterial ergänzt acht
Wochen vor Abschlusskurs beim KAP-Institut einzureichen.
3. Besuch Abschlusskurs mit Präsentation und Kolloquium:
Während des Abschlusskurses wird das Praxisprojekt in einem Vortrag
präsentiert. Anschließend stellt sich der Teilnehmer in einem Kolloquium den
kritischen Fragen des anwesenden Prüfers des KAP-Institutes und den
anwesenden Ausbildungskollegen.
Die Dokumentation wird von zwei Fachpersonen des Ausbildungsteam des
KAP-Institutes durchgearbeitet. Eine zusammenfassende schriftliche Beurteilung
fließt in das Prüfungsprotokoll ein, welches mit den Ergebnissen des
Kolloquiums ergänzt wird.
Nach positiver Beurteilung der drei Prüfungsbestandteile gilt die Zusatz-
qualifikation Erlebnispädagogik als bestanden und wird mit dem Zertifikat
"Erlebnispädagoge/in" abgeschlossen.
Sollte der Teilnehmer zu Beginn der Ausbildung noch nicht über eine
entsprechende pädagogische oder psychologische Ausbildung verfügen, so
erhält er das Zertifikat "Erlebnispädagoge GQ (Grundqualifikation)". Sollte eine
entsprechende Ausbildung innerhalb der folgenden drei Jahre abgeschlossen
werden oder eine mindestens dreijährige pädagogische Praxis vorliegen, kann
der Teilnehmer beim KAP-Institut unter Abgabe seines Zertifikates und eines
entsprechenden Nachweises ein neues Zertifikat "Erlebnispädagoge/in" ohne
einschränkenden Zusatz erhalten.





