Stefan Mayr
Abschlussprojekt der Ausbildung Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik
im Arbeitsfeld Jugendhilfe, Schule, KJP
des KAP-Institutes
"back to nature"
Lernen durch Abenteuer und Erlebnisse
Ein erlebnispädagogisches Projekt von Stefan Mayr
27.08.2010 – 19.11.2010
Gliederung
1 Einleitung/ Vorstellung der Einrichtung
2 Erlebnispädagogisches Konzept
3 Zielgruppe
4 Projektverlauf
5 Nachbereitung
6 Reflexion
7 Öffentlichkeitsarbeit
8 Literaturverzeichnis
9 Anhang
1 Einleitung/ Vorstellung der Einrichtung
Die AGFJ e.V. (Arbeitsgemeinschaft zur Förderung von Kindern und Jugendlichen e.V.) gründete sich im Jahre 1983 in Heidelberg. In seinen Anfangsjahren etablierte der Verein die sozialpädagogische Familienhilfe in der regionalen Jugendhilfe. Sein Konzept wurde schnell überregional bekannt. Bald erweiterte sich das Einsatzgebiet und mittlerweile arbeiten Regionalgruppen in Heidelberg, Weinheim, Mannheim und der Vorderpfalz. Heute werden alle Hilfen angeboten, die nach dem KJHG im ambulanten Bereich begründbar und hilfreich sind. Das Konzept des "Heidelberger Modells der Erziehungs- und Familienhilfe" fand große Anerkennung. Inzwischen werden für unterschiedliche AuftraggeberInnen bundesweit Fortbildungen und zweijährige Weiterbildungen angeboten. Die Veranstaltungen werden von langjährigen MitarbeiterInnen der AGFJ durchgeführt. Sie erweitern die Kompetenzen bezüglich der Angebote ambulanter Hilfen nach dem KJHG. Die Arbeitsweisen der einzelnen Regionalgruppen entwickelten sich "bedarfsbezogen" sehr unterschiedlich. Im Jahr 2002 ging der Verein in die Organisationsform einer Stiftung über. Zum 1.1.2005 wurde für den Bereich Vorderpfalz eine eigenständige, gemeinnützige Tochtergesellschaft gegründet.
Das Team in der Pfalz besteht derzeit aus vierundzwanzig pädagogischen Fachkräften, einer Sekretärin und einer Assistentin. Hinzu kommt eine wechselnde Anzahl von PraktikantInnen und ggf. Honorarkräften. Die AGFJ gGmbH besteht aus zwei Regionalteams (Herxheim und Schifferstadt) und arbeitet mit bis zu neun Jugendämtern der Vorderpfalz zusammen. Beide Teams müssen den sehr unterschiedlichen Bedarfen der Hilfesuchenden gerecht werden. Daher wird in der Personalentwicklung darauf geachtet, dass die Teams jeweils mit Frauen und Männern unterschiedlicher Professionen und Ausbildungsrichtungen besetzt sind (SozialpädagogInnen, PsychologInnen, ErzieherInnen, systemischen TherapeutInnen, freizeit- und erlebnispädagogische Fachkräfte). Die meisten MitarbeiterInnen haben an der AGFJ-internen zweijährigen Weiterbildung nach dem "Heidelberger Modell" teilgenommen. Die meisten verfügen zusätzlich zur ihrer Berufsausbildung über weitere Qualifikationen, z.B. in systemischer Paar- und Familientherapie, Hypnotherapie, systemischer Gruppenarbeit, Sozialtherapie, Umgang mit sexueller Gewalt an Kindern, Gestalt- und Verhaltenstherapie oder Video-Home Training.
2 Erlebnispädagogisches Konzept
Erlebnispädagogik
2.1 Eine Definition
Unter Erlebnispädagogik wird der zielorientierte Einsatz von Natursportarten und die Bewältigung von Aufgaben im Outdoor Bereich mit dem Ziel der Persönlichkeitsbildung bei den Teilnehmern verstanden. Erlebnispädagogik ist eine handlungsorientierte Methode, die immer physische, psychische und soziale Herausforderungen beinhaltet und die sorgfaltige Reflexion des äußeren Ereignisses einschließt.
2.2 Wie wirkt Erlebnispädagogik?
2.2.1 Erlebnispädagogik erlaubt Kindern Fähigkeiten einzusetzen, die im Alltag des Zusammenlebens und der Schule nicht gefragt sind
Viele Jugendliche haben Schwierigkeiten den Anforderungen des Alltags in der Schule oder in ihrer Familie zu erfüllen. Ganz oft werden Verhaltensweisen verlangt, die ihnen Schwierigkeiten bereiten: Stillsitzen, Konzentration, Zuhören usw. Es gibt immer andere, die besser sind. Dabei haben auch diese Kinder Stärken und Fähigkeiten, die jedoch im gewöhnlichen Alltag wenig Bedeutung haben, wie z.B. Mut, Träumen, Kraft, Improvisationsvermögen. Erlebnispädagogische Projekte haben genau diese Fähigkeiten als Ziel. Bei Problemlösungsaufgaben werden knifflige Aufgaben in der Gruppe gelöst, die Konstruktion einer Seilbrücke erfordert Kraft, Geschick und praktisches Verständnis, das Abseilen kostet Mut und Selbstüberwindung. Viele Jugendlichen die Alltag überfordert sind, erleben in diesen Projekten oft dass sie wichtig, ja auch richtig sind. Diese positiven Selbstwahrnehmungen verbessern langfristig das Selbstbild des Jugendlichen und fördern somit die Persönlichkeit des Jugendlichen.
2.2.2 Erlebnispädagogik fördert die Entwicklung alternativer, reiferer Verhaltensweisen
Kinder und Jugendliche können störende Verhaltensweisen erst dann aufgeben, wenn sie über andere – alternative - Verhaltensweisen verfügen, die sowohl sozial akzeptiert wie auch wirksam zur Erreichung des gesetzten Zieles eingesetzt werden können. Dadurch, dass erlebnispädagogische Projekte unter anderen Rahmenbedingungen stattfinden als der Alltag, fördern sie die Entwicklung neuer Verhaltensweisen und Problemlösungsansätze. Durch die Anforderungen der Natur und durch die sofortige Rückkoppelung von Ursache und Wirkung im natursportlichen Bereich sind Kinder und Jugendliche gezwungen neue Wege zu entwickeln.
• Verhärtete Verhaltensweisen wie Verweigern und Ausweichen erweisen sich als untauglich, wenn bei einem Regenguss kein Unterstellplatz zu finden ist.
• Schuldzuschreibungen an andere sind schnell durchsichtig, wenn jeder für sich selbst verantwortlich ist und seine eigenen Vorräte zu verwalten hat.
• Ärgerstrategien werden auf einmal zum persönlichen Stress wenn durch sie die ganze Erlebnisgruppe blockiert wird.
In einer gemeinsamen Reflexion werden Entwicklungsprozesse den Kindern deutlich gemacht und können damit in den Alltag generalisiert werden. Reifere Verhaltensweisen ersetzen auf Dauer schlecht angepasstes Verhalten – und Entwicklungsdefizite.
2.2.3 Erlebnispädagogik entwickelt positive Persönlichkeitseigenschaften
Verhaltensweisen sind situationsgebunden, sie sind beobachtbar und konkret. Erlebnispädagogik will im Sinne der nachhaltigen Veränderung mit internen variablen Lernerfahrungen bewirken,dass diese generalisiert werden und situationsabhängig langfristig erhalten bleiben. Durch gezielte Aktionen können bestimmte Persönlichkeitsmerkmale wie z.B. das Selbstwertgefühl verbessert werden und durch ausgerichtete Reflexion können diese Merkmale in den Alltag integriert werden. (Ich kann es oder Ich habe es geschafft). Auf Überforderung durch Angstsituationen ist durch den Pädagogen zu achten, da ansonsten die Wirkung genau gegensätzlich ist.
2.3 Gemeinschaft lernen
2.3.1 Kooperation
Warum sind Menschen eigentlich sozial und kooperativ?
Wenn Menschen Gemeinschaftswesen sind, so kann Kooperation nicht die Ausnahme sondern eher der Normalfall sein. Kooperation heisst immer auch Verzicht und Teilen und wenn es nun der Normalfall ist, dann muß es auch Mechanismen geben, die Kooperation herstellen oder auch aufrechterhalten. Nach experimentellen Studien liegt die Lösung bei unseren Emotionen, d.h. bei den Systemen die für Freude und Belohnung, sowie für Ärger und Bestrafung zuständig sind.
Der Gedanke ist folgender: Wenn ich auf den Apfel verzichte und ihn meinem kranken Bruder gebe, obwohl ich selbst Hunger habe, dann werde ich zwar nicht vom Geschmack des Apfels, wohl aber vom Gedanken an die Genesung meines Bruders belohnt. Mein Belohnungssystem muß also gelernt haben, auf mehr als den unmittelbaren Konsum und Profit aus zu sein. Dies braucht Zeit, wir haben diese Zeit und können dies lernen. Aus der Tatsache, dass wir soziales Verhalten im Laufe des Lebens erlernen, insbesondere in den ersten beiden Jahrzehnten, folgt also keineswegs, dass es nicht unserer Natur entspricht, kooperativ zu sein. Eine Gemeinschaft ist dann stabil, wenn sie so organisiert ist, dass jeder einzelne das für sich will, was auch der Gemeinschaft dient, die ihn trägt und erhält. Die Aktivierung des Belohnungssystems bei kooperativen Verhalten verstärkt ein solches und führt letztlich zu mehr Altruismus. Es motiviert die Teilnehmer zur Kooperation und vor allem dazu, der Versuchung kurzfristiger Vorteilsnahme zu widerstehen. Wir wissen nur zu gut, wie schwer uns das Erlernen kooperativen Verhaltens fällt, und dass kleine Kinder hierbei die grösste Mühe haben. Der Grund dafür liegt im orbifrontalen Kortex, der bei kleinen Kindern noch nicht vollständig ausgereift ist und sie deshalb Probleme haben kurzfristige Vorteile der Bedürfnisbefriedigung hinten anzustellen und sich wie "Erwachsene" zu benehmen. Damit ist kooperatives Verhalten beim Menschen biologisch angelegt, gehört jedoch andererseits zu den höchsten zu erlernenden Kulturleistungen. Wir wissen alle, dass es auch vielen Erwachsenen oftmals schwer fällt sich wie Erwachsene zu benehmen.
2.3.2 Rahmenbedingungen für soziales Lernen
Die Spielregeln lernt man am besten, indem man spielt. Sprechen lernt man am besten in einer Sprachgemeinschaft durch Sprechen und Verstehen. Soziales Verhalten lernt man am besten in einer Gemeinschaft, in der man handeln darf und kann. Es geht darum, in kleineren Bereichen Kindern und Jugendlichen Verantwortung zu übertragen vor allem gegenüber anderen und in kleinen Gruppen, sodass sie lernen, was es heisst, Entscheidungen gemeinsam zu treffen und diese dann auch zu tragen. Soziales Lernen bedeutet nicht, schneller oder besser zu sein als die anderen, sondern bedeutet in allererster Sicht diese Bedürfnisse hinten anzustellen und Erfolge gemeinsam genießen und auskosten zu wollen. Kooperation wird spielerisch erlernt, das Spiel lautet jedoch nicht, Mensch ärgere dich nicht oder Monopoly sondern miteinander leben! Und es ist kein Spiel.
2.4 Werte und Bewertungen
2.4.1 Bewertungen
Unser Frontalhirn ermöglicht uns, zielgerichtet zu handeln. Um dies zu tun, muß ich andere sich einstellende Wahrnehmungen und Handlungen unberücksichtigt lassen bzw. aktiv unterdrücken. Eine wesentliche Funktion des Frontalhirns besteht in der Hemmung reflexhaften Verhaltens. Mein Frontalhirn sorgt dafür, dass ich nicht immer das tue, was ich wegen meiner körperlichen Bedürfnisse gerade eigentlich am liebsten tun würde. Mein Frontalhirn sorgt dafür, dass mein Handeln nicht nur von der unmittelbaren Umgebung geleitet wird, also beispielsweise vom Duft guten Essens, sondern von zusätzlichen wichtigen Rahmenbedingungen meines Lebens. Im Frontallappen ist der, wie man heute allgemein gern sagt, Kontext meines Handelns repräsentiert. Dieser Kontext ist ganz konkret diejenige geordnete Struktur von Fakten, Zielen, Gefühlen und Randbedingungen, die meine Handlungen leiten. Ein wichtiger Teil dieses Kontextes sind die Mitmenschen und meine Einschätzung ihrer Gedanken, Ziele und Bedürfnisse. Wie wir gesehen haben, ist ganz entscheidend bei der Entstehung kooperativen Verhaltens das Einplanen der Gefühle und Handlungen anderer Menschen in meine eigenen Handlungen. Daher ist das Frontalhirn wesentlich für funktionierendes Sozialverhalten, sowie für die Entstehung von Empathie verantwortlich. Beispiel: Hochstufige allgemeine Informationen, wie z.B. der Wunsch gesund zu leben wird im Arbeitsgedächtnis gespeichert und andere Handlungen werden danach ausgerichtet (Auswahl des Essens, Schlaf, Bewegung).
2.4.2 Werte
Unsere Handlungen sind durch Werte geleitet und somit tun wir oftmals nicht das, was wir in diesem Moment am liebsten täten. Sehr oft bin ich morgens noch müde, kann jedoch nicht liegen bleiben, wenn der Wecker klingelt. Wertgeleitetes Handeln bedeutet immer auch kurzfristige Bedürfnisse hintanzustellen, um längerfristige Ziele zu verfolgen. Ein Auto ist für viele Menschen ein hoch angesiedelter Wert und sie sparen dafür, indem sie viele andere Bedürfnisse dafür zurückstellen. Diese Fähigkeit hat ihren Sitz im Frontalgehirn, dem entwicklungsgeschichtlich jüngsten Teil des menschlichen Gehirns. Gesundheit ist in unserer Gesellschaft einer der am höchsten angesiedelten Werte, für den wir auf viele Dinge im Leben verzichten. Werte sind in neurobiologischer Sicht das Resultat vieler einzelner Bewertungen, deren Statistik im orbifrontalen Kortex repräsentiert ist und über die sprachlich – diskursiv nachgedacht wurde. Dieses Nachdenken ist erst dann möglich, wenn genügend Bewertungen verarbeitet wurden. Kurz, wer über Grammatik reden will, der sollte schon richtig sprechen können und wer über Ethik diskutieren will oder soll, muß bereits richtig handeln können. Menschen bei denen der sprachliche Erwerb bis zum 13. Lebensjahr noch nicht erfolgt ist, die werden auch bei intensivstem Training nicht sprechen lernen. Beim Handeln ist dies kaum anders, allerdings mit dem kleinen Unterschied, dass der orbifrontale Kortex noch später ausreift als die sprachrelevanten Arreale. Damit wird deutlich, dass die Entwicklung von Handlungskompetenz (man könnte auch sagen: von Moral) noch später erfolgt und abgeschlossen ist, als die Sprachentwicklung. In der siebten Klasse über Ethik zu sprechen wäre dementsprechend gleichzusetzen wie im Kindergarten über Grammatik zu reden. Das liegt daran, dass in dieser Alterstufe noch nicht die nötige Gehirnreife besteht, sie kann noch nicht vorliegen, da noch nicht genügend Bewertungserfahrungen vorliegen und der zuständige Kortex noch nicht ausgereift ist. Für Jugendliche sollten Lehrjahre von daher auch Wanderjahre sein.
2.5 Projektkonzept
Das Projekt setzt sich zusammen aus acht regelmäßigen Freitagsterminen, einer Freizeit über drei Tage in den Herbstferien und einer abschließenden Projektpräsentation.
3. Zielgruppe
Nachdem ich das Projekt vorgeschlagen habe (siehe Projektverlauf), hat mir das Team eine Gruppe aus Jugendlichen zusammengesetzt. Diese vorgeschlagene Gruppe habe ich noch durch ein Mädchen ergänzt und konnte somit loslegen. Die Auswahl wurde so getroffen, dass die Gruppe schwerpunktmäßig aus Jugendlichen bestand die in schwierigen Familienverhältnissen leben und einen Mangel an Selbstbewusstsein haben.
Ziel des Projekts war hiermit für die jeweiligen persönlichen Betreuer der Jugendlichen, dass durch gezielte gemeinschaftliche Aktionen das Selbstwertgefühl verbessert wird. Die Gruppe bestand aus 8 Teilnehmern, wobei der jüngste 8 Jahre alt war und der älteste 15. Die Jugendlichen kannten sich im Vorfeld vereinzelt. Zwei Jugendlichen kennen sich privat über die Familien und weitere 2 Jungs kannten sich von einer anderen Massnahme. Mit der Geschäftsleitung habe ich mich auf 6 bis 8 Jugendliche festgelegt. Hätte ich verhaltensauffällige Jugendliche in der Gruppe gehabt, wäre die Gruppengröße kleiner ausgefallen.
3.1 Die Teilnehmer
Tobias:
• soll Beispiele für sinnvolle Freizeitbeschäftigungen bekommen
• muß lernen selbstbewusster zu werden
• soll Struktur erlenen
• seine Mutter wird als konfliktscheu beschrieben
• bekommt Sozialpädagogische Familienhilfe
Kam
• soll SPFH bekommen
• fällt vermehrt in der Schule auf
• seine Eltern werden als überfordert beschrieben
• wird als unsensibel beschrieben (weiß nicht wann Schluß ist)
• soll Regeln lernen und soll lernen Grenzen zu setzen
• soll selbstbewusster werden und Anerkennung bekommen
Leon:
• soll Respekt lernen, auch gegenüber seiner Mutter
• soll ein besseres Selbstbild bekommen
• soll an Aktivitäten in Gruppen mit Gleichaltrigen teilnehmen
• seine Eltern sollten sich trennen, aufgrund Schwierigkeiten mit dem Vater (alkoholkrank).
• lebt auf sehr engem Raum mit der Mutter zusammen
Pascal:
• soll einen strukturierten Alltag bekommen
• bekommt SPFH
• braucht Beispiele für eine sinnvolle Freizeitgestaltung
• soll lernen sich in Gruppen zu integrieren
• soll lernen seine Mutter zu unterstützen
• sehr negative familiäre Erfahrungen in der Vergangenheit (Gewalt/ Vater, Tod durch Suizid)
Mike
• lebt bei seiner Tante, aufgrund Tod der Mutter und Überforderung des Vaters
• braucht emotionale Stabilität
• benötigt viel Einzelgespräche, eine männliche Bezugsperson wäre ideal
• soll lernen Vertrauensverhältnisse aufzubauen
• wurde in der Vergangenheit mehrfach als traurig und depressiv von den Lehrern in der Schule beschrieben
• Streit in der Familie der Tante empfindet er als ganz große em. Belastung
Jörg
• soll lernen Grenzen zu setzen
• soll seine Frustrationstoleranz verbessern
• braucht Verantwortung und Umgang in Gruppen mit anderen Kindern
Kevin:
• soll lauter werden, um sich durchsetzen zu können
• soll selbstbewusster werden
• wünscht sich ein eigenes Zimmer, da er unter seinem Bruder leidet
• soll lernen seine Bedürfnisse und Wünsche zu äußern
Jessica
• soll selbstbewusster werden
• soll an sinnvollen Aktivitäten in der Gruppe teilnehmen
• leidet an der gebrochenen Beziehung zu ihrer Mutter (Rauswurf aus dem Haushalt der Mutter)
• wirkt in der Schule oft traurig
4. Projektverlauf
4.1 Mein Vorschlag
Motto | Aktivität |
Alle in einem Boot | Floßbau einfach |
Der Weg ist das Ziel modern | Schatzsuche mithilfe von GPS |
Der Weg ist das Ziel old school | Schatzsuche mithilfe einer Karte |
Anderen helfen | Erste Hilfe für Kinder |
Sich selbst überwinden | Abseilen am Schänzelturm und Vertrauen aufbauen |
outdoor Kochen | oder wie oder was ist Stockbrot? |
Gute Reise meine Sorgen | Bau eines Fallschirms |
Selbstbewusstsein stärken | Kletterfreizeit in den Herbstferien (vorraussichtliche Themen: Baumklettern, Klettern am Fels, nachts und blind wandern sowie Wiederholung und Vertiefung vergangener Themen) |
Aschlusspräsentation mit Bildern und Videos |
|
4.2 Ablauf des Projekts
27.08.10 Naturfreundehaus Edenkoben/Wald
14.00 – 19:00
• Peter, Panther
• Kistenwandern
• Kistenkreis
• Suchspiel mit Kompass und Karte
• Landart
03.09.10 See/Hütte anschließend Felsenmeer St. Martin
14:00 – 19:00
• Baumfühlen
• 100.000 Euro Frage
• Geocaching (GPS)
• Orientieren mit Karte
10.09.10 Garten am Bach
14:00 – 19:00
• Plakat (Oh ja, Oh nee), Planen einer Freizeit
• Mobile Seilbauten: Überqueren eines Flusses
• Reflektion
17.09.10 Aussichtsturm im Wald
14:00 – 19:00
• Abseilen an einem Turm
• Reflektion
24.09.10 An der Grillhütte
14:00 – 19:00
Kooperative Abenteuerspiele
• Spedition Mutig sucht neues Team
• Lüge oder Wahrheit
• Eisscholle
• Auf die Leiter gehen
• einen Stift abstellen
• Seilspringen
• einen Ball transportieren
01.10.10 Garten, Wiese
14:00 – 19:00
• Feuer machen
• Stockbrot zubereiten
• das Zahlenspiel (1- 40)
15.10.10 Brücke am Rhein
14:00 – 19:00
Bau eines Fallschirm:
• Bau ca. 1,5 Stunden
• Selbstreflektion (Sorgen, Wünsche)
20.10. – 22.10.10 Pfadfinderheim / St.Georg Edenkoben
Freizeit in der Hütte
Geplante Themen:
• Geocaching am Hilschweiher
• Wäscheklammerspiel
• Bild malen (gemeinsame Landschaft)
• Seilspringen
• Nachtwanderung mit Karte
• Klettern (in der Halle)
• Lagerfeue
• Zubereitung von Nahrung
• Hüttenspiele
29.10.10
14:00 – 17:00
• Präsentation von Bildern
• Reflektion des Projekts
• Litfaßsäule
05.11.10 Hauenstein/Burgruine Backelstein
14:00 – 19:00
• Zusatzaktion: Nightcache
Ende November od. Anfang Dezember Gebäude AGFJ
• Projektpräsentation mit Teilnehmer für Eltern und Betreuern
4.3 Einverständnis der Eltern/ Sicherheit/Personal
Das Einverständnis der Eltern bekam ich über die zuständigen Betreuer, die das Projekt in den Sommerferien bei den Familien vorgestellt haben. Beim ersten Termin konnte ich jedoch feststellen, dass der Großteil der Teilnehmer auf eigenem Wunsch am Projekt teilnehmen. Material für das Abseilen und das Klettern bekam ich von der Einrichtung gestellt. Die Beziehungen zu dem Pfadfinderheim St. Georg habe ich schon seit Jahren. Für sicherheitsrelevante Tätigkeiten, Bsp. Abseilen vom Turm, hatte ich eine zweite Person dabei, die mich unterstützt hat. Das hatte ich gleich zu Beginn im Elternbrief auch erwähnt. Ich wurde von einer jungen motivierten Erzieherin unterstützt, die gerade ihr Jahrespraktikum bei der AGFJ absolviert.
4.4 Hauptsächliche Ziele des Projekts/ Grundgedanken
• Verbesserung des Selbstwertgefühls durch psychische Herausforderungen
• Teamfähigkeit: Aktionen und Aufgabenstellungen in der Gruppe gemeinsam bewältigen
• Draußen sein/ Erlebnisse in und um die Natur
• Reflektion des äußeren Ereignisses
• Persönlichkeitsbildung durch mentale und physische Herausforderungen
• Vertrauen gegenüber anderen aufbauen
5. Nachbereitung
Während des Projekts war ich in einem regelmäßigen Austausch mit den Betreuern der Jugendlichen. Mit den Eltern hatte ich regelmäßig vor den jeweiligen Freitagen telefonischen Kontakt. Zwischendurch war immer die Möglichkeit, Probleme bei der Geschäftsleitung anzusprechen.
Die einzelnen Teilnehmer:
Leon hat sich zu Beginn des Projekts nichts zugetraut, war unsicher und ängstlich. Diese Angst hat er jedoch relativ schnell abgebaut, so dass er sich sogar beim vierten Termin problemlos aus 13 Meter abseilen ließ. Ab diesem Zeitpunkt wollte er immer der Erste sein, der Aktionen ausprobierte. Mein Gefühl ist, er hat relativ schnell gemerkt, daß seine Angst unbegründet ist, dass er vertrauen kann und er sich wohlfühlt in der Gruppe. Leon ist nach diesem Projekt motiviert an weiteren, ähnlichen Projekten teilzunehmen.
Jessica geht sehr stark in Aktionen auf. Darum habe ich in Absprache mit ihrem Vater Jessica in die Gruppe mit dazugenommen, auch wenn sie das einzigste Mädchen in der Gruppe ist, was für Jessica zu keiner Zeit ein Problem darstellte. Jessica fühlte sich wohl in der Gruppe und war auch für alle andere zu jederzeit voll akzeptiert. Jessica braucht Herausforderungen und Erlebnisse, woraus sie Kraft ziehen kann, um die Problemen ihres Alltags besser meistern zu können.
Mike ist sehr gern draußen und hat auf eigenem Wunsch an dem Projekt teilgenommen. Mike empfinde ich als sehr unsicheren Jugendlichen, der sich selbst sehr wenig zutraut. Aufgrund vieler verschiedener Krankheiten konnte Mike leider nur unregelmäßig am Projekt teilnehmen.
Tobias braucht Struktur, wenn er diese hat, ist er ein sehr angenehmer Jugendlicher, der sich sehr leicht in eine Gruppe integrieren lässt. Ohne Struktur und ohne leitende Hand (Mutter) macht Tobias was er will. Tobias ist geeignet in einer Gruppe auch die Führung zu übernehmen. Ich habe ihn als einen Jugendlichen wahrgenommen, der Entscheidungen auch gut überlegen kann und damit auch sehr sinnvoll zum Erfolg in einer Gruppe beitragen kann.
Pascal ist ein sehr introvertierter Jugendlicher, der sehr viel Gefallen auch an ganz kleinen und einfachen Dingen findet (Landart: Tipi). Er lacht sehr gerne und hat sich in der Gruppe sehr wohlgefühlt. Ihm werden jedoch seine Termine zum Streßfaktor.
Pascal ist ein Junge den man oftmals zu seinem Glück zwingen muß, was bedeutet man muss ihn mitreißen. Dies ist sehr einfach, wenn man eine funktionierende Gruppe hat.
Kevin ist ein sehr ruhiger 10jähriger der sehr unter dem Tod seines Vaters leidet und dem Verhalten seines kleineren Bruders. Während des Projekts hatte ich das Empfinden, dass Kevin eine viel intensivere Betreuung braucht, da er jemanden braucht, der sehr stark auf seinen aktuellen Zustand eingeht. Aktionen in der Gruppe sind sehr gut für ihn, um ihn mitzureißen und ihn am Gruppenprozeß teilhaben zu lassen. Aufgaben, die er selbst bewältigen muß wirken auf ihn wie Berge. Trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass er sich in der Gruppe wohlfühlt und all ihn akzeptieren.
Jörg hat nicht oft am Projekt teilgenommen, obwohl das Projekt auch für ihn genau das Richtige gewesen wäre. Jörg ist der Jüngste und er braucht Personen an denen er sich orientiert. Jörg hat ein sehr hohes Aktivitätspotential und erlebt Gruppenaufgaben mit sehr viel Freude.
6. Reflektion
Zu Beginn des Projekts musste ich feststellen, dass die Organisation praktisch zeitaufwendiger ist als von der theoretischen Planung ausgegangen. Zu der Organisation gehörte das Abholen von der Schule sowie von zuhause und die Planung, sowie Zubereitung des gemeinsamen Mittagessens. Dadurch mußte ich während des Projekts die Durchführungsorte umplanen. Den pädagogischen Austausch mit den Mitarbeitern erlebte ich durchweg positiv, sowie die Zusammenarbeit mit der Erzieherin, die mich unterstützte. Aus erlebnispädagogischer Sicht gibt es in meinem Umfeld keine Möglichkeit sich auszutauschen. Während des Projekt fiel mir auf, dass viele Jugendliche Terminstreß haben aufgrund mehrerer Hilfemaßnahmen, die gleichzeitig laufen und deshalb auch schwierig zu motivieren sind für regelmäßige Termine. Beim nächsten Projekt würde ich weniger in die einzelnen Termine reinpacken und dadurch auch die Laufzeit des Projekts raufsetzen. Zugegeben entstand zu oft Zeitdruck und somit auch Streß durch An – und Rückfahrten zu den jeweiligen Orten. Was mich sehr erfreut, ist, dass bei vielen Teilnehmern die Ziele, die erreicht werden sollten auch sehr gut umgesetzt wurden. Ich komme dadurch, zu dem Entschluß, das Projekt etwas in der Zeitplanung zu überarbeiten, um es dann zu jederzeit wieder durchführen zu können.
7. Öffentlichkeitsarbeit
Drei Wochen nach Beendigung des Projekts ist eine Präsentation geplant in den Räumlichkeiten der AGFJ, wo die Geschäftsleitung, die persönlichen Betreuer der Jugendlichen sowie die Eltern eingeladen sind. Die Präsentation soll mithilfe der Jugendlichen erstellt und durchgeführt werden.
8. Literaturverzeichnis
Cornelia Schnödlbauer, F. Hartmut Paffrath, Werner Michl "Metaphern – Schnellstraßen, Saumpfade und Sackgassen des Lernens", 1.Auflage 1999; Ziel Verlag
Gilsdorf Rüdiger und Günter Kistner "Kooperative Abenteuerspiele 1", 17. Auflage 2008; Verlag Klett Kallmeyer
Werner Michl "Erlebnispädagogik", 1.Auflage 2009; Ernst Reinhardt Verlag München Basel
Anette Reiners "Praktische Erlebnispädagogik 2", 2.Auflage 2007; Ziel Verlag
Wilfried Dewald, Christian Häussler "On – Line Spiele und Abenteuer mit dem Seil", 2.Auflage 2007; Ziel Verlag
Ulrich Gebhard "Kind und Natur, Die Bedeutung der Natur für die psychische Entwicklung" 3. überarbeitete und erweiterte Auflage 2009; VS Verlag für Sozialwissenschaften
Manfred Spitzer "Lernen, Gehirnforschung und die Schule des Lebens" 1.Auflage 2006; Spektrum Akademischer Verlag
9 Anlagen
1 Infoschreiben Team
Liebes Team,
ab dem 27.08.2010 biete ich über ca. 3 Monate ein erlebnispädagogisches Projekt für 6 Kinder oder Jugendliche an.
"back to nature"
Lernen durch gemeinsame Abenteuer und Erlebnisse
Zeitraum: 27.08.2010 – voraussichtlich 12.11.2010, einschließlich einer 3 - tägigen Freizeit in den Herbstferien.
Aus dem beiliegenden Infoblatt könnt Ihr entnehmen, wie die Tage für die teilnehmenden Kinder/Jugendliche geplant, aussehen werden. Sämtliche Aktivitäten werden draußen stattfinden, was Ihr aus dem Titel auch schon entnehmen könnt. Der Schwerpunkt liegt im Erfüllen von Aufgaben durch Kooperation und einer anschließenden Reflektion. Die Anleitung erfolgt durch mich, wobei ich bei sicherheitsrelevanten Aktionen auch Unterstützung bekomme (Klettern).
Das Projekt endet mit einer Präsentation, wo Eltern, die teilnehmenden Kinder/Jugendlichen sowie das Team recht herzlich eingeladen sind.
Weitere Fragen könnt Ihr gerne auch an mich direkt richten, Tel.: 0170 xyxyx
Nun benötige ich von Euch die Teilnehmer in einer bestimmten Altersgruppe.
Alles weitere könnt Ihr über Doris erfahren.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Mayr
Projektleiter
Motto | Aktivität |
Alle in einem Boot | Floßbau einfach |
Der Weg ist das Ziel modern | Schatzsuche mithilfe von GPS |
Der Weg ist das Ziel old school | Schatzsuche mithilfe einer Karte |
Anderen helfen | Erste Hilfe für Kinder |
Sich selbst überwinden | Abseilen am Schänzelturm und Vertrauen aufbauen |
outdoor Kochen | oder wie oder was ist Stockbrot? |
Gute Reise meine Sorgen | Bau eines Fallschirms |
Selbstbewusstsein stärken | Kletterfreizeit in den Herbstferien (vorraussichtliche Themen: Baumklettern, Klettern am Fels, nachts und blind wandern sowie Wiederholung und Vertiefung vergangener Themen) |
Aschlusspräsentation mit Bildern und Videos |
|
2 Infoschreiben Eltern
Liebe Eltern,
ab dem 27.08.2010 biete ich über ca. 3 Monate ein erlebnispädagogisches Projekt für 6 Kinder oder Jugendliche an.
"back to nature"
Lernen durch gemeinsame Abenteuer und Erlebnisse
Zeitraum: 27.08.2010 – voraussichtlich 12.11.2010, einschließlich einer 3 - tägigen Freizeit in den Herbstferien.
Aus dem beiliegenden Infoblatt können Sie entnehmen, wie die Tage für die teilnehmenden Kinder/Jugendliche geplant, aussehen werden. Sämtliche Aktivitäten werden draußen stattfinden, was Sie aus dem Titel auch schon entnehmen können. Abseilen von einem Turm, auf einem Seil einen Fluß überqueren und ein mobiles Navigationsgerät bedienen sind zum Beispiel Aktionen, die wir gemeinsam durchführen werden. Die Anleitung erfolgt durch mich, wobei ich bei sicherheitsrelevanten Aktionen auch Unterstützung durch eine weitere Person bekomme (Klettern).
Das Projekt endet mit einer Präsentation, wo Eltern, die teilnehmenden Kinder/ Jugendliche sowie das Team recht herzlich eingeladen sind.
Weitere Fragen könnt Ihr gerne auch an mich direkt richten, Stefan Mayr /Tel.: 0170 xyxy
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Mayr
Projektleiter
Motto | Aktivität |
Alle in einem Boot | Floßbau einfach |
Der Weg ist das Ziel modern | Schatzsuche mithilfe von GPS |
Der Weg ist das Ziel old school | Schatzsuche mithilfe einer Karte |
Anderen helfen | Erste Hilfe für Kinder |
Sich selbst überwinden | Abseilen am Schänzelturm und Vertrauen aufbauen |
outdoor Kochen | oder wie oder was ist Stockbrot? |
Gute Reise meine Sorgen | Bau eines Fallschirms |
Selbstbewusstsein stärken | Kletterfreizeit in den Herbstferien (vorraussichtliche Themen: Baumklettern, Klettern am Fels, nachts und blind wandern sowie Wiederholung und Vertiefung vergangener Themen) |
Aschlusspräsentation mit Bildern und Videos |
3 Infoschreiben Freizeit
4 Ablauf Freizeit
Mittwoch
13:00 - 14:00 Abholung der Jugendlichen
14:00 – 15:00 Ankommen, Begrüssung, Vorbereiten der Hütte (Schlafräume, Küche, Gruppenraum), Einteilung von Diensten (Küche), Landschaft malen
15:00 – 17:00 Geocaching am Hilschweiher, alle in einem Boot
18:00 Abendessen (Spaghetti)
19:30 Nachtorientierungswanderung zum Friedensdenkmal
21:00 Rückkehr, Hüttenspiele
Donnerstag
08:30 Frühstück
09:45 – 10:00 kurze Feedbackrunde
10:00 – 12:00 kurzes Warm – Up Spiel und Kooperationsaufgabe
12:00 – 12:30 Vesper vorbereiten und Material packen
12:30 – 17:00 Ausflug mit Hauptaktivität
17:00 – 18:00 Ausruhen
Ab 18:00 Lagerfeuer mit Reflektion und anschließendem Abendessen (Würstchen)
Freitag
08:30 Frühstück
09:45 – 10:00 kurze Feedbackrunde
10:00 Kooperationsaufgabe und Abschlußrunde
11:00 Ausräumen und Aufräumen
Ab 12:00 Heimfahrt aller Jugendlichen
5 Vertrag Pfadfinderheim
6 Infoschreiben Projektpräsentation
Liebe Eltern,
am 19.11.2010 wollen wir unser Projekt präsentieren.
Eingeladen sind dazu alle Eltern der Teilnehmer, das Team sowie die Geschäftsleitung der AGFJ.
Zeitraum: 19.11.2010 zwischen 18:00 und 19:00
Ort: Räumlichkeiten der AGFJ in Herxheim
Weitere Fragen könnt Ihr gerne auch an mich direkt richten, Stefan Mayr/Tel.: 0170 xyxy
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Mayr
Erlebnispädagoge und Projektleiter
Abschlussprojekt der Ausbildung Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik
im Arbeitsfeld Jugendhilfe, Schule, KJP
des KAP-Institutes
"back to nature"
Lernen durch Abenteuer und Erlebnisse
Ein erlebnispädagogisches Projekt von Stefan Mayr





