Lehrgang Erste Hilfe Outdoor

Sicherheit im Umgang möglichen auftretenden Situationen ist eine

Voraussetzung für erlebnispädagogisch verantwortungsvolles Arbeiten.

 

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Kind der Gruppe trinkt, verschluckt eine Wespe

und wird von dieser gestochen. Der Hals schwillt an und das Kind kann nur

noch schwer atmen. Die Folge ist meist Panik, nicht nur beim betroffenen Kind,

auch in der Gruppe und vor allem beim Betreu-er. Oder noch schlimmer: Bei

einer Bergtour fernab einer Hütte rutscht einer ihrer Begleiter auf einem

nassen Stein aus und stürzt. Bei genauerer Untersuchung stellen Sie fest,

dass sein Bein gebrochen ist. Der nächste Ort im Tal ist mehrere Stunden

entfernt und kein Mensch in der Umgebung zu sehen. Wer weiß schon, was

bei einem solchen Fall genau zu tun ist?

 

Dieser Kurs vermittelt das Wissen, wie man in solchen oder ähnlichen Situation

 ruhig, schnell und angemessen reagieren kann. Vor allem in Outdoor Bereich

lässt sich das Gefühl von Sicherheit nur durch eine gezielte Vorbereitung auf

mögliche Situationen produzieren. Aus diesem Grund werden verschiedne

Verletzungs- und Unfallsituationen an realistischen Beispielen fernab der

Zivilisation durchgespielt und effektive Erste Hilfe praktisch eingeübt.

 

Da das Leisten von Erster Hilfe nicht nur Aufgabe des Leiters einer Gruppe

ist, sondern alle Gruppenmitglieder angeht, widmet sich der Lehrgang auch

den Möglichkeiten, wie Jugendliche zur Übernahme von Hilfeleistungen

motiviert werden können und diese auch verantwortungsbewusst leisten.

 

 

Inhalte im Detail

 

•  Notfallmanagment bei Outdoor-Unfällen

•  Basischeck

•  Organisation der Hilfeleistung in der Outdoor-Gruppe

•  psychische Erste Hilfe

•  Umgang mit Bewusstlosigkeit, Atemstörungen und Herz-Lungen-Wiederbelebung

•  Umgang, Ursachenbekämpfung bei Schock

•  Anfälle

•  Unterkühlung / Verbrennungen

•  Bienenstich

•  Vergiftung

•  Wunden / Blutstillung; Druckverband

•  Improvisation und Herstellung von Hilfsmitteln im Outdoor-Bereich

•  Übertragung des Wissens in die Jugendhilfe