seit 1994

Grundsätze

AUSBILDUNG ERLEBNISPÄDAGOGIK

im Arbeitsfeld Jugendhilfe, Schule, Kinder- und Jugendpsychiatrie

 

 

 


Die Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik des KAP-Institutes versteht sich als

qualitativ hochstehende, praxisorientierte erlebnispädagogische Ausbildung,

welche die Teilnehmer/innen für die erlebnispädagogische Arbeit im

angesprochenen Arbeitsfeld der Jugendhilfe, Schule, Kinder- und Jugend-

psychiatrie befähigt.



Die Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik des KAP-Institutes fokussiert sich

aufgrund des Erfahrungsfeldes des KAP-Institutes auf verhaltensauffällige und

benachteiligte Kinder und Jugendliche in den Arbeitsbereichen Jugendhilfe,

Schule, Kinder- und Jugendpsychiatrie. Aus diesem Grund sind heil- und

erlebnispädagogische Arbeitsansätze mit verhaltensauffälligen Kindern und

Jugendlichen Bestandteil der Ausbildung. Dies bedeutet aber nicht, dass

pädagogische Fachkräfte mit anderen Zielgruppen von der Ausbildung

ausgeschlossen sind. Vielmehr werden diese als Bereicherung des

Teilnehmer/innenkreises gesehen, welche eine vertiefte Auseinandersetzung

mit Umsetzungsmöglichkeiten und Leitungsverhalten anregen und ermöglichen.



Die Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik des KAP-Institutes ist im Baukasten-

system mit vier verpflichtenden Lehrgängen (Einführungskurs, Erste Hilfe

Outdoor, Anleitung zur Praxis, Abschlusskurs) und drei frei wählbaren Basis-

kursen zu den verschiedenen erlebnispädagogischen Medien aufgebaut. Mit

diesem Bausteinprinzip verfolgt das KAP-Institut eine Teilnehmer- und Praxis-

orientierung und geht auf die Bedürfnisse der pädagogischen Fachkräfte ein. Mit

nur begrenzt zur Verfügung stehenden Weiterbildungstagen kann die

Ausbildung über einen längeren Zeitraum ausgedehnt und in der Zwischenzeit

umfassende Praxiserfahrung gesammelt werden. Zudem können die Teilnehmer

drei Basiskurse zu verschiedenen erlebnispädagogischen Medien entsprechend

ihren Vorerfahrungen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und praktischen Umsetzungs-

möglichkeiten. Damit ermöglicht die Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik den

Teilnehmer/innen in der Ausbildung eigene Schwerpunkte zu setzen und eine

möglichst gute Passung aus Persönlichkeit und Arbeitsmöglichkeiten zu

erreichen.



Die bei den einzelnen Lehrgängen gezeigten und vermittelten Ausbildungs-

inhalte entsprechen dem aktuellen Wissenstand und werden zuvor mit der

Zielgruppe erprobt, so dass sie unmittelbar für ein erlebnispädagogisches

Projekt mit der eigenen Zielgruppe übernommen werden könnten. Dabei

werden die Ausbildungsinhalte umfassen gesehen und beinhalten neben

technisch-instrumentellen Inputs auch viele kleine Details für ein späteres

rundes Projekt (z.B. auf das entsprechende Medium bezogene Spiele, Essens-

zubereitung…).



Die Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik des KAP-Institutes bewegt sich im

Rahmen der Ausbildung im üblichen Arbeitsumfeld eines Erlebnispädagogen. Die

Lehrgänge finden bei allen Witterungsverhältnissen vorwiegend draußen statt

und die Übernachtung erfolgt in einfachen Gruppenunterkünften, im Zelt oder

Biwak.



Auch bei der Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik findet das anerkennende,

wertschätzende, humanistische Menschenbild, welches an die individuellen

Ressourcen jedes einzelnen glaubt und die pädagogische Arbeit des

KAP-Institutes prägt ihre Umsetzung.