Grundsätze
AUSBILDUNG ERLEBNISPÄDAGOGIK
im Arbeitsfeld Jugendhilfe, Schule, Kinder- und Jugendpsychiatrie
Die Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik des KAP-Institutes versteht sich als
qualitativ hochstehende, praxisorientierte erlebnispädagogische Ausbildung,
welche die Teilnehmer/innen für die erlebnispädagogische Arbeit im
angesprochenen Arbeitsfeld der Jugendhilfe, Schule, Kinder- und Jugend-
psychiatrie befähigt.
Die Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik des KAP-Institutes fokussiert sich
aufgrund des Erfahrungsfeldes des KAP-Institutes auf verhaltensauffällige und
benachteiligte Kinder und Jugendliche in den Arbeitsbereichen Jugendhilfe,
Schule, Kinder- und Jugendpsychiatrie. Aus diesem Grund sind heil- und
erlebnispädagogische Arbeitsansätze mit verhaltensauffälligen Kindern und
Jugendlichen Bestandteil der Ausbildung. Dies bedeutet aber nicht, dass
pädagogische Fachkräfte mit anderen Zielgruppen von der Ausbildung
ausgeschlossen sind. Vielmehr werden diese als Bereicherung des
Teilnehmer/innenkreises gesehen, welche eine vertiefte Auseinandersetzung
mit Umsetzungsmöglichkeiten und Leitungsverhalten anregen und ermöglichen.
Die Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik des KAP-Institutes ist im Baukasten-
system mit vier verpflichtenden Lehrgängen (Einführungskurs, Erste Hilfe
Outdoor, Anleitung zur Praxis, Abschlusskurs) und drei frei wählbaren Basis-
kursen zu den verschiedenen erlebnispädagogischen Medien aufgebaut. Mit
diesem Bausteinprinzip verfolgt das KAP-Institut eine Teilnehmer- und Praxis-
orientierung und geht auf die Bedürfnisse der pädagogischen Fachkräfte ein. Mit
nur begrenzt zur Verfügung stehenden Weiterbildungstagen kann die
Ausbildung über einen längeren Zeitraum ausgedehnt und in der Zwischenzeit
umfassende Praxiserfahrung gesammelt werden. Zudem können die Teilnehmer
drei Basiskurse zu verschiedenen erlebnispädagogischen Medien entsprechend
ihren Vorerfahrungen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und praktischen Umsetzungs-
möglichkeiten. Damit ermöglicht die Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik den
Teilnehmer/innen in der Ausbildung eigene Schwerpunkte zu setzen und eine
möglichst gute Passung aus Persönlichkeit und Arbeitsmöglichkeiten zu
erreichen.
Die bei den einzelnen Lehrgängen gezeigten und vermittelten Ausbildungs-
inhalte entsprechen dem aktuellen Wissenstand und werden zuvor mit der
Zielgruppe erprobt, so dass sie unmittelbar für ein erlebnispädagogisches
Projekt mit der eigenen Zielgruppe übernommen werden könnten. Dabei
werden die Ausbildungsinhalte umfassen gesehen und beinhalten neben
technisch-instrumentellen Inputs auch viele kleine Details für ein späteres
rundes Projekt (z.B. auf das entsprechende Medium bezogene Spiele, Essens-
zubereitung…).
Die Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik des KAP-Institutes bewegt sich im
Rahmen der Ausbildung im üblichen Arbeitsumfeld eines Erlebnispädagogen. Die
Lehrgänge finden bei allen Witterungsverhältnissen vorwiegend draußen statt
und die Übernachtung erfolgt in einfachen Gruppenunterkünften, im Zelt oder
Biwak.
Auch bei der Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik findet das anerkennende,
wertschätzende, humanistische Menschenbild, welches an die individuellen
Ressourcen jedes einzelnen glaubt und die pädagogische Arbeit des
KAP-Institutes prägt ihre Umsetzung.





